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Praktisches Vorgehen in der interdisziplinären Institutionenanalyse. Ein Kompaktleitfaden

Kilian Bizet and Martin Führ

sofia Diskussionsbeiträge 2014, No. 7 

Dieser Leitfaden beschreibt in kompakter Form, wie eine „interdisziplinäre Institutionenanalyse“ praktisch anzulegen ist: Welche Analyse- und Prüfungsschritte sind zu durchlaufen? Um welche Fragen geht es jeweils und welche Rolle spielen empirische Befunde dabei? Die Darstellung orientiert sich an der Aufgabenstellung, vor der der Gesetzgeber im Rahmen einer Gesetzesfolgenabschätzung (wie sie etwa in § 44 der Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesministerien oder in den Leitlinien der Europäischen Kommission vorgeschrieben ist) steht. Die Analyse- und Prüfungsschritte sind in gleicher Weise aber auch nutzbar, wenn es um Gestaltungsprobleme in Unternehmen (etwa Fortschreibung der Rahmenbedingungen im Kontext von „Governance, Risk Management, Compliance“ – GRC), Kammern und anderen Vereinigungen sowie in Behörden geht. Am Ende des Kompaktleitfadens erläutert ein Glossar Schlüsselbegriffe der Institutionenanalyse. Dort finden sich auch „Lesetipps“ zu weiterführender Literatur.

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References

  1. Bizer/Gubaydullina 2007: Das Verhaltensmodell der interdisziplinären Institutionenanalyse in der Gesetzesfolgenabschätzung, in: Führ, M./Bizer, K./Feindt, P.H. (Hrsg.), Menschenbilder und Verhaltens-modelle in der wissenschaftlichen Politikberatung - Möglichkeiten und Grenzen inter-disziplinärer Verständigung, Baden-Baden.
  2. Bizer, Die Ökonomik der Verhältnismäßigkeitsprüfung. Sofia-Diskussionsbeiträge zur Institutionenanalyse Nr. 99-1, Darmstadt 1999.
  3. Führ, Eigen-Verantwortung im Rechtsstaat, Berlin 2003.
  4. Hammer/Pordesch/Roßnagel, Betriebliche Telefon und ISDN-Anlagen rechtsgemäß gestalten, Berlin, Heidelberg, New York u.a., 1993.