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ReSINa: Responsive Steuerung von Innovationsverhalten für Nachhaltigkeit
Ziel Das Ziel des Vorhabens ist es, Anreize und Hemmnisse in den Regulierungsbereichen Nanotechnologien, Gentechnik und Chemikalien für das unternehmerische Innovationsverhalten entlang von Wertschöpfungsketten zu untersuchen. Aus den Ergebnissen werden Folgerungen für das Zusammenspiel von betrieblicher und überbetrieblicher Innovation und der Innovationspolitik des Staates gezogen. Die Leitidee des Vorhabens ist, dass die staatliche Regulierung sowie die Förderpolitik zwar insgesamt das unternehmerische Handeln beeinflussen, aber noch immer zu wenig auf Nachhaltigkeit als lernenden Prozess abgestimmt sind. Insbesondere die Schnittstellen zwischen der Förderpolitik und ihrer Anreizwirkung auf Innovationsentscheidungen in Unternehmen werden im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeit geprüft und im Sinne einer responsiven Steuerung fortentwickelt.
Teilprojekt „Innovation und Recht bei Nanomaterialien" Das Forschungsprojekt ReSINa untersucht, auf welche Weise das Recht fördernd bzw. hindernd auf Innovationen wirkt. Im Zentrum des Interesses liegen Innovationen, die einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten, die also u.a. dazu beitragen, negative Umwelt- und Gesundheitswirkungen von Produkten oder Verfahren zu verringern. Das Teilprojekt „Innovation und Recht bei Nanomaterialien“ geht dabei der Frage nach, wie Nanomaterialien zu regulieren sind, damit sich mit diesen Stoffen verknüpfte Innovationsprozesse am Leitbild Nachhaltige Entwicklung orientieren.
Veröffentlichungen
- Schenten, Julian 2013
Held back by the haze. Legal uncertainty surrounding nanomaterials under REACH is holding back innovation, in: Chemical Watch, Global Business Briefung, Issue 55, 11-12. Zum Heft...
- Schenten, Julian/Führ, Martin 2012
Law and innovation in the context of nanomaterials: Barriers to sustainable development? Results of an empirical study, in: elni Review 2, 83-91. Zum Text...
- Schenten, Julian 2012
Rechtliche Rahmenbedingungen von Nanomaterialien in Verbraucherprodukten: REACh und Produktregulierung im Lebensmittel- und Kosmetikbereich, in: Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (Hrsg.), Nanomaterialien in Lebensmitteln und Verbraucherprodukten. Anwendungsbereiche, Analytik, rechtliche Rahmenbedingungen. Band 24 der Schriftenreihe Gesundheit und Umwelt, Erlangen, Nürnberg. Zum Text...
- Führ, Martin i.E.
REACh als lernendes System - Wissensgenerierung und Perspektivenpluralismus durch Stakeholder Involvement, in: Bora, Henkel, Reinhardt (Hrsg.), Wissensregulierung und Regulierungswissen, Velbrück Wissenschaft.
- Führ, Martin 2012
Vier Jahre REACh – eine Zwischenbilanz, in: Hecker, Hendler, Proelß, Reiff (Hrsg.), Perspektiven des Stoffrechts, 27. Trier Kolloquium zum Umwelt- und Technikrecht, Erich Schmidt Verlag, Berlin.
- Schenten, Julian 2012
Recht und Innovation bei Nanomaterialien: Zwischenergebnisse einer juristisch-empirischen Untersuchung, in: StoffR - Stoffrecht für Praktiker 2: pp. 79-87. Zum Heft
- Führ, Martin 2011
Self-responsibility in the sunshine: Eigenverantwortung und Transparenz als innovati-onsfördernde Elemente der REACH-Verordnung, in: Jackl, Wimmer, Markt (Hrsg.), CHEM – NEWS XX. Chemikalienpolitik – die Perspektive 2020, Wien. Zum Text
- Schenten, Julian 2011
Nanomaterialien in REACh. Fördert die Registrierung Innovationen für Nachhaltigkeit durch Nanomaterialien?, sofia-Diskussionsbeiträge zur Institutionenanalyse Nr. 11-10, Darmstadt. Download
- Schenten, Julian 2011
Nanomaterials and European Novel Food law: The uncertain path to reasonable regulation, in: elni Review 1, pp. 7–13 Zum Text...
- Führ, Martin (Hrsg.) 2011
Praxishandbuch REACH, Carl Heymanns-Verlag, Köln. Bestellen
Ergänzende Materialien
Partner aus der Wirtschaft Folgende Unternehmen und Institutionen aus der Wirtschaft unterstützen das Projekt: • Freudenberg Dichtungs- und Schwingungstechnik GmbH & Co.KG • ras materials GmbH • Verband der chemischen Industrie e. V. (VCI) • W.C. Heraeus GmbH • Wittenstein AG
Forschungsverbund Das ReSINa-Projekt wird in einem Forschungsverbund der Universität Göttingen und Augsburg sowie der Hochschule Darmstadt durchgeführt. Universität Göttingen: Prof. Dr. Kilian Bizer und Prof. Dr. Tobias Stoll Universität Augsburg: Prof. Dr. Klaus Möller (St. Gallen) Hochschule Darmstadt: Prof. Dr. Martin Führ und Dipl.-Informationsjurist (FH) Julian Schenten
Förderung Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des FONA-Schwerpunktes „Wirtschaftswissenschaften für Nachhaltigkeit“
Förderdauer 1. September 2010 bis 31. August 2013
Ansprechpartner an der Hochschule Darmstadt Julian Schenten E-Mail: schenten@sofia-darmstadt.de
Ansprechpartnerin an der Universität Göttingen Yvonne Eggert E-mail: yvonne.eggert@wiwi.uni-goettingen.de
Letzte Aktualisierung: 2012-03-07
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