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Willkommen auf der sofia-Homepage

Willkommen auf der Website der Sonderforschungsgruppe Institutionenanalyse (sofia).



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Aktuelles

  • "Diesel-Gipfel": Ein bloßes Software-Update wäre rechtswidrig
    Gutachterliche Stellungnahme
    Der "Diesel-Gipfel" am 2. August 2017 hat das Ziel, mit „Vertretern der Automobilindustrie“ konkrete „Maßnahmen … [zu] vereinbaren“, die zu einer „zur Reduzierung der Schadstoffemissionen bei Diesel-PKW“ führen; so die gemeinsame Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums und des Bundesverkehrministeriums.
    Der Bundesverkehrsminister, auf dessen Internet-Seite – im Einklang mit der Terminologie des Volkswagen-Konzerns – noch immer lediglich von einer „Abgas-Thematik“ die Rede ist,  lässt sich am 30.07.2017 in der "Bild am Sonntag" mit der Aussage zitieren, die Hersteller sollten ihrer „verdammten Verantwortung“ gerecht werden. Er formuliert die die Erwartung, "dass die Fahrzeuge schnellstens auf Kosten der Hersteller optimiert werden". Motoren mit Euro-5- und Euro-6-Norm könnten mit neuer Steuerungssoftware deutlich verbessert werden. "Ich erwarte beim Gipfel dazu ein akzeptables Angebot der Automobilindustrie."
    In einer erweiterte Stellungnahme zum Gutachten für den Deutschen Bundestag untersucht Martin Führ, ob diese Lösung mit europäischem und nationalem Recht vereinbar wäre. Er kommt dabei zu folgendem Ergebnis:
    "Bleibt es bei der vom Verkehrsminister vorgezeichneten Lösung, so läge darin eine Verabredung der Beteiligten zu einem illegalen Tun."
    Zu der erweiterten Stellungnahme ...
    (31.07.2017)

  • Portfoliodiversifikation: Der Einfluss von Herdenverhalten, Status-quo-Verzerrung und Spielerirrtum
    Diskussionsbeitrag
    Die experimentellen Studie untersucht, welchen Einfluss verschiedene Faktoren auf Entscheiddungen zur Zusammensetzung eines Anlage-Portfolios haben:
    - das Herdenverhalten (Orientierung an der Mehrheit der Mitspieler oder Orientierung am erfolgreichsten Mitspieler),
    - die Status-quo-Verzerrung und
    - der Spielerirrtum.
    Dabei zeigt sich, dass weder Herdenverhalten noch Status-quo-Verzerrungen einen nennenswerten Beitrag zur Erklärung von nicht-optimalen Portfolioentscheidungen liefern. Der Spielerirrtum hingegen beeinflusst Portfolioentscheidungen: Viele Probanden bemühen sich, in der Historie von Zufallsereignissen Muster zu erkennen und Rückschlüsse auf künftige Zufallsereignisse zu ziehen. Der Spielerirrtum trägt wesentlich dazu bei, dass die optimale Portfoliozusammensetzung nur in 37,7% aller Entscheidungen Berücksichtigung findet.
    Zu den sofia-Diskussionsbeiträgen...
    (8.7.2017)

  • Der Dieselskandal und das Recht -
    Ein Lehrstück zum technischen Sicherheitsrecht
    Aufsatz
    War es nur "Schummeln" oder ein "Rechtsbruch" der Kfz-Hersteller? Was sind ihre Pflichten? Und was ist Aufgabe der Behörden? Diesen Fragen geht unter dem o.g. Titel ein Fachaufsatz von Martin Führ in der Neuen Zeitschrift für Verwaltungsrecht (NVwZ 2017, 265-273) nach.
    Die rechtlichen Vorgaben, die von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor im Hinblick auf die von ihnen verursachten Emissionen einzuhalten sind, waren lange eine Domäne von (meist: technischen) Experten. Mit dem „Dieselskandal“, ausgelöst durch Fahrzeuge des Unternehmens Volkswagen, hat sich dies geändert. Nunmehr ist allgemein bekannt, dass Fahrzeuge nicht nur auf dem Prüfstand bestimmte Grenzwerte einhalten müssen, sondern dass die EU-Vorgaben auch „Abschalteinrichtungen“ verbieten. Unter welchen Voraussetzungen es ausnahmsweise zulässig ist, außerhalb des Prüfstands „emissionsmindernde Einrichtungen“ in ihrer Wirksamkeit herabzusetzen, ist strittig. Die Frage ist, weit über VW hinaus, von großer praktischer Bedeutung.



  • Overconfidence: Der Einfluss positiver und negativer Affekte
    Diskussionsbeitrag
    Die Auswirkungen von Selbstüberschätzung betreffen viele Bereiche des wirtschaftlichen Lebens. Doch es sind bisher nur wenige Faktoren bekannt, die das Ausmaß möglicher Selbstüberschätzungen bestimmen. Zudem gibt es kaum Untersuchungen, ob positive oder negative Emotionen einen Einfluss auf die Selbsteinschätzung haben. Ob Emotionen mögliche Lerneffekte bei der Selbsteinschätzung beeinträchtigen können, ist bisher noch gar nicht untersucht worden. Der Diskussionsbeitrag wendet sich dieser Fragestellung zu.
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  • Energetische Gebäudemodernisierung
    Ein analytischer Blick auf die Akteure der Gebäude-Energiewende

    Studie
    Das Projekt iENG thematisiert die umwelt- und gesellschaftsverträgliche Umsetzung der Energiewende im Gebäudebereich. Es geht u.a. der Frage nach, warum insbesondere im Gebäude-Bestand das Umsetzungstempo weit hinter den Erwartungen zurückbleibt. In dieser Studie stehen Wohnungseigentümer im Zentrum und es wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, unter welchen rechtlichen, ökonomischen und informatorischen Rahmenbedingungen sie handeln - oder eben nicht.
    Zu den sofia-Studien
    (21.12.2016)


  • Zur Messung von Overconfidence - Eine experimentelle Studie
    Diskussionsbeitrag
    Diese Studie wendet sich zwei üblichen Verfahren zur Messung von Overconfidence zu und überprüft die Zuverlässigkeit dieser Verfahren. Es zeigt sich, dass die übliche Form der Abfrage der subjektiven Sicherheit bezüglich einer abgegebenen Prognose zu einer systematischen Überschätzung der Overconfidence beitragen kann. Außerdem zeigt sich, dass die übliche Form zur Erfassung der relativen Selbsteinschätzung ebenfalls zu einer Ergebnisver-zerrung beitragen kann. Dies gilt insbesondere, wenn sich eine Probandengruppe nicht paritätisch aus Frauen und Männern zusammensetzt.
    Zu den sofia-Diskussionsbeiträgen
    (21.12.2016)


  • Correlation Neglect und Overconfidence - Eine experimentelle Studie
    Diskussionsbeitrag
    In dieser experimentellen Studie wurden erstmals Probanden mit der Aufgabe konfrontiert, reale Aktienkursverläufe ex ante zu prognostizieren, um den Zusammenhang der Verhaltensanomalien Overcondidence und Correlation Neglect zu analysieren. Es zeigt sich, dass die Teilnehmer der Studie ihre Prognosefähigkeiten in erheblichem Umfang überschätzen (Overconfidence). Ein großer Teil der Probanden (42,2%) vernachlässigt die Korrelationen der Renditeentwicklung verschiedener Anlageinstrumente (Correlation Neglect). Ferner zeigt sich, dass sich die Correlation Neglect bei der Kursprognose von diversifizierten Anlageinstrumenten (Fonds) dämpfend auf die Overconfidence auswirkt
    Zu den sofia-Diskussionsbeiträgen
    (21.12.2016)


  • Die ökonomischen Auswirkungen einer Verbesserung des deutschen Gewährleistungsrechts
    Studie
    In der Studie im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) erfolgt eine empirische Prüfung, in welchem Maße in Folge der Richtlinie 1999/44/EG in den betroffenen Produktgruppen die durchschnittlichen Preise angestiegen sind. Daneben wird untersucht,
    inwiefern Märkte zwischen Privatpersonen in Deutschland ohne Gewährleistungspflichten bestehen, die in der Lage wären, regulierungsbedingte Preissteigerungen im professionellen Handel zu kompensieren. Auf Basis der Befunde formuliert die Studie Politikimplikationen.
    Zu den sofia-Studien...
    (21.11.2016)


  • Mieter im Geschosswohnungsbau – Einstellungen zu den Themen Fassadendämmung, Heizen und CO2-Reduktion
    Ergebnisse der Diskussion in zwei Fokusgruppen in Mannheim

    Diskussionsbeitrag
    Das Projekt iENG thematisiert die umwelt- und gesellschaftsverträgliche Umsetzung der Energiewende im Gebäudebereich. Es geht der Frage nach, warum insbesondere im Bestand das Umsetzungstempo weit hinter den Erwartungen zurückbleibt und vertieft dabei die Fragestellungen der Informationsvermittlung (Energieberater), der rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen (EnEV und FörderVerfahren) sowie die bislang weitgehend ignorierten Chancen von architektonischer Gestaltung und gebäudekybernetischen Ansätzen. Gestützt auf empirische Befunde versucht dieser Beitrag, die Sicht der Gebäudenutzer, also insbesondere der Mieter und selbstnutzenden Eigentümer von Wohnungen zu ergründen.
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    Weitere Informationen zum iENG-Projekt...
    (10.10.2016)


  • Umweltzerstörung als Folge von Markt und Wirtschaftswachstum? – Kritische Anmerkungen zur aktuellen Postwachstumsdebatte
    Diskussionsbeitrag
    Der Beitrag befasst sich mit der Debatte um die Notwendigkeit und Ausgestaltung einer sog. Postwachstumsgesellschaft. Unterschiedliche Ansätze zur Postwachstumsgesellschaft werden in ihren Kernaussagen dargestellt und diskutiert. Auf dieser Grundlage widmet sich der Beitrag ebenfalls der Frage, ob die zunehmende Umweltzerstörung das Ergebnis eines systematischen Defekts einer Wirtschaftswachstum erzeugenden Marktwirtschaft oder das Ergebnis eines (anhaltenden) Politikversagens ist.
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    (10.10.2016)


  • The European Commission Proposals and Legal Requirements Concerning the Determination of Scientific Criteria to Identify Endocrine Disruptive Properties of Active Substances
    Studie
    Die EU Verordnungen über Biozidprodukte sowie Pflanzenschutzmittel verpflichten die Europäische Kommission, wissenschaftliche Kriterien zur Bestimmung von endokrinschädigenden Eigenschaften von Wirkstoffen zu definieren. Am 15. Juni 2016 legte die Kommission entsprechende legislative Vorschläge vor. Der Vorschlag im Hinblick auf die Pflanzenschutzmittel-Verordnung sieht zudem Änderungen des Zulassungsverfahrens bezüglich Wirkstoffen mit endokrinschädigenden Eigenschaften vor. Das Gutachten im Auftrag von ClientEarth untersucht, ob die Vorschläge der Kommission vereinbar sind mit den Vorgaben des EU-Rechts.
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    (14.7.2016)


  • Finanzwissenschaftliche Bewertung der Einnahmenpolitik der rheinland-pfälzischen Kommunen im Zeitraum 2007 bis 2014
    Diskussionsbeitrag
    Der Beitrag unterzieht die Einnahmenpolitik der Kommunen des Landes Rheinland-Pfalz für den Zeitraum von 2007 bis 2014 einer finanzwissenschaftlichen Analyse, um den Ausschöpfungsgrad vorhandener originärer Einnahmequellen von Städten und Gemeinden näher zu untersuchen. Dies umfasst zum einen eine Betrachtung der Entwicklung der kommunalen Einnahmen insgesamt ebenso wie jener der Realsteuereinnahmen einschließlich einer ökonomischen Bewertung der kommunalen Hebesatzpolitik. Zum anderen erfolgt eine kritische Beurteilung der vorhandenen Einnahmenpotentiale im Bereich der sonstigen kommunalen Steuern sowie bei Erwerbseinkünften, Gebühren und Beiträgen auf Grundlage von Daten der amtlichen Statistik zur Finanzsituation der Kommunen des Landes Rheinland-Pfalz.
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    (14.6.2016)


  • Einfluss des Alters auf private Verkehrsausgaben - ein europäischer Vergleich
    Diskussionsbeitrag
    Der  Beitrag geht der Fragestellung nach, mit welchen Veränderungen durch den demografischen Wandel bezogen auf die private Nachfrage nach verkehrsbezogenen Gütern und Dienstleistungen gerechnet werden muss.
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    (3.5.2016)


  • Verhaltensökonomische Aspekte staatlicher Ausgabenpolitik
    Diskussionsbeitrag
    Als Herausforderung des traditionellen (neoklassisch geprägten) Ansatzes individuellen Verhaltens erfährt die Verhaltensökonomik seit geraumer Zeit wachsende Aufmerksamkeit. Dabei gewinnen die Ergebnisse von Studien zu individuellen Wahrnehmungsverzerrungen und Entscheidungsirrtümern sowie der Kontextgebundenheit des Verhaltens von Akteuren auch in der Finanzwissenschaft zunehmend an Bedeutung. Dies zeigt sich etwa in Untersuchung zur Merklichkeit von Besteuerung und Verschuldung, zu Steuermoral und Steuerhinterziehung oder auch zu Fragen der Steuergerechtigkeit. Vergleichbare Analysen zu den öffentlichen Ausgaben sind demgegenüber weit weniger bekannt. Vor diesem Hintergrund liefert der Beitrag einen Überblick zu bisherigen Untersuchungsergebnissen der Verhaltensökonomik zur staatlichen Ausgabenpolitik.
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    (10.3.2016)


  • Eine ideengeschichtliche Analyse der Kritik deutscher Ökonomen an Geldmengenexpansionen 1929-1933
    Studie
    In der Studie erfolgen eine quellenbasierte Analyse der Haltungen wirtschaftspolitisch tätiger deutscher Ökonomen in Bezug auf Geldmengenausweitungen in der Wirtschaftskrise Ende der Zwanziger sowie eine Verknüpfung mit den theoretischen monetären Positionen, die sich in der Hyperinflation zehn Jahre vorher herausgebildet haben. Zudem bewertet sie den Stabilitätskonsens in Bezug auf Geldmengenausweitung in der deutschen VWL im Licht aktueller Entwicklungen.
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    (10.3.2016)


  • Novellierung der Stoffidentifizierung von Nanomaterialien in REACH – Analyse und Bewertung des „Non-Papers“ der Europäischen Kommission
    Zeitschriftenaufsatz (StoffR 2016, 15)
    Welche Anforderungen die REACH-Verordnung an Hersteller und Anwender von Stoffen stellt, ist zunächst an die Identität des Stoffes gebunden. Die Regelungen über die Stoffidentifizierung in Anhang VI Abschnitt 2 REACH enthalten bislang allerdings keine Identifikationsmerkmale, anhand welcher sich Nanomaterialien eindeutig von verwandten Stoffformen abgrenzen lassen. Hieraus resultiert rechtliche Unsicherheit, die sich als Hemmnis auf die REACH-Ziele eines hohen Schutzniveaus für Mensch und Umwelt sowie besserer Rahmenbedingungen für Innovationen auswirken kann. Im Mai 2014 legte die Europäische Kommission ein Papier mit Überlegungen vor, wie man die Stoffidentifizierung für Nanomaterialien klarer fassen könnte.
    Der Beitrag untersucht, auch mit Blick auf den für 2016 angekündigten Regelungsentwurf der Kommission, ob die Überlegungen des Non-Papers geeignet sind, die bislang bestehende rechtliche Unsicherheit zu reduzieren.
    Zum Text
    (23.2.2016)


  • Der Markt für Breitbandinternet in Deutschland und Politikempfehlungen zu seiner Förderung
    Studie
    Der Fokus der Studie liegt auf der Angebotsseite und den Determinanten einer flächenmäßigen Verfügbarkeit von Hochleistungsanschlüssen. Ziel ist, die einem weiteren Ausbau des Netzes zugrunde liegenden Wirkungszusammenhänge auf diesem netz- und infrastrukturgebundenen und von Regulierung geprägten Markt zu analysieren.
    Zu den sofia-Studien...
    (23.2.2016)


  • Health Impairments, Annoyance and Learning Disorders Caused by Aircraft Noise -
    Synopsis of the State of Current Noise Research
    Kaltenbach, M./Maschke, Chr./Heß, F./Niemann, H./Führ, M., International Journal of Environmental Protection Jan. 2016, Vol. 6 (1), PP. 15-46.
    (Zeitschriftenaufsatz)
    The article reviews the results of scientific research on aircraft noise induced health impairments, annoyance as well as learning disorders and summarizes consequences for legislative and political decisions. The association of noise with an increased incidence of chronic arterial hypertension has been shown in large-scale epidemiological studies.
    Compared to the EU-position paper of 2002 the sound level at a given extent of annoyance (25% HA) is at least 10 dB(A) lower. Impairments of
    cognitive performance in children attending schools exposed to high aircraft noise have been demonstrated in national and
    international studies up to the year 2014. As consequence of the present knowledge in noise effect research legal and political
    decisions must form the base to reduce aircraft noise exposure during the 24h-day to Lden = 50 and during the night to Ln = 45 dB(A).
    Eine mit Lesezeichen versehene pdf-Fassung findet sich hier ...
    18.1.2016


  • Erstmals als gebundene Ausgabe:
    Gemeinschaftskommentar zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (GK-BImSchG)
    Buch: Juristischer Kommentar
    Herausgegeben von Martin Führ
    In der Reihe "Gemeinschaftskommentare zum Umweltrecht" ist Anfang 2016 der bislang in drei Loseblattordnern zugängliche GK-BImSchG erstmals als gebundenes Werk erschienen. Auf 1892 Seiten findet sich eine aktuelle und übersichtliche sowie anwendungsorientierte und zugleich wissenschaftlich fundierte Darstellung und Würdigung der geltenden bundesrechtlichen Vorschriften zum gesamten Immissionssschutzrecht.
    Mehr unter Veröffentlichungen --> Bücher in anderen Verlagen
    (5.1.2016)
    Gemeinschaftskommentar zum Bundes-Immissionsschutzgesetz

  • Auffällige NOx-Abgaswerte nicht nur bei VW, sondern auch bei Daimler und BMW
    Interview in Frontal 21, ZDF
    So lautet die Titelzeile der Pressemitteilung, die das ZDF zu dem 22-minütigen Beitrag im Magazin "Frontal 21" vom 15.12.2015 herausgab.
    Ein Schweizer Testlabor hatte neben einem VW-Passat auch Diesel-Fahrzeuge von BMW und Daimler zunächst auf dem Rollen-Prüfstand und dann mit exakt demselben Fahrzyklus noch einmal auf der Straße auf ihre NOx-Werte hin überprüft. Die realen Emissionen dieses gesundheitsschädlichen Reizgases waren auf der Straße etwa 2,6-2,9-fach höher als im Labor; sie lagen damit deutlich oberhalb der Grenzwerte. Diese deutliche Abweichung lässt sich wohl nur durch eine spezielle Elektronik erklären. Das aber wäre im Sinne der EU-Abgasverordnung eine "Abschalteinrichtung". Die Verordnung verbietet dies den Herstellern ausdrücklich, wie Martin Führ in der Sendung erläutert.
    Auf der Website des ZDF findet man zusätzlich zu dem Magazin-Beitrag auch eine ausführliche Fassung des Interviews mit Martin Führ.
    (15.12.2015)


  • Beyond compliance – Chancen durch proaktive Ausrichtung
    Projektworkshop
    Wie lässt sich in komplexen Wertschöpfungsketten und bei schnellen Produktzyklen nachzuvollziehen, welche Chemikalien zum Einsatz kommen? Dies diskutierten Akteure der textilen Wertschöpfungskette am 7.12.2015 in Frankfurt/Main, u.a. anhand des von der Automobilindustrie entwickelten Informationssystems mit umfassender Deklarationspflicht über Chemikalien in Materialien und Vorprodukten (IMDS). Der Workshop ist Teil des Forschungsprojekts Marktchancen für „nachhaltige Chemie“ durch die REACH-Verordnung.
    (7.12.2015)


  • "Neuer Blick: Staatsfinanzen verhaltensökonomisch betrachtet"
    Buch und Buchrezension
    ... so überschreibt Jan Schnellenbach seine Rezension in der FAZ vom 16.11.2015 (Nr. 266, S. 18), um fortzufahren: "Der an der Hochschule in Darmstadt lehrende Finanzwissenschaftler Thomas Döring hat in einer Monographie den ersten umfassenden und systematischen Überblick über die verhaltensökonomisch informierte Analyse öffentlicher Finanzen veröffentlicht."
    Die Besprechung schließt mit folgenden Worten: "Schon wegen der Fülle der verarbeiteten Literatur kann das Buch von Thomas Döring jedem Leser, der mit dem Themengebiet vertraut ist, als hervorragendes Nachschlagewerk und Fundgrube für Neuentdeckungen dienen. Alle anderen Leser finden eine anspruchsvolle, aber verständliche und hochinteressante Einführung in ein Forschungsgebiet, das in den nächsten Jahren noch deutlich an Bedeutung gewinnen wird - auch für die wirtschafts- und finanzpolitische Praxis."
    Mehr unter Veröffentlichungen --> Bücher in anderen Verlagen
    (16.11.2015)


  • Kommunale Einnahmenpolitik auf dem Prüfstand - Eine finanzwissenschaftliche Analyse am Beispiel des Landes Rheinland-Pfalz
    Studie
    Die Studie untersucht, ob die rheinland-pfälzischen Städte, Gemeinden und Gemeindeverbände die ihnen im Rahmen eigenverantwortlich gestaltbarer Einnahmequellen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zur Finanzierung ihrer Haushalte in hinreichendem Umfang in den zurückliegenden Jahren ausgeschöpft haben. Hierbei liegt das Augenmerk insbesondere auf einer Analyse der bestehenden Finanzierungs-spielräume im Bereich der sogenannten Realsteuern (Gewerbesteuer, Grundsteuer B, Grundsteuer A), die vorrangig eine Bewertung der Realsteuerhebesatzpolitik von Städten und Gemeinden – für die Kommunen insgesamt sowie differenziert nach Gebietskörperschaftsgruppen – umfasst.
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    (13.11.2015)


  • Verkehrs-, umwelt- und raumbezogene Aspekte der Elektromobilität unter Berücksichtigung entscheidungstheoretischer Überlegungen zum Nutzerverhalten
    Diskussionsbeitrag
    Der Beitrag stellt exemplarisch die vorhandenen Einsichten zum Nutzerverhalten im Umgang mit der Elektromobilität zusammenfassend dar und zeigt – wenngleich nur ansatzweise – einige sich daraus ergebende verkehrs-, umwelt- und raumbezogene Implikationen auf.
    Zu den sofia-Diskussionsbeiträgen...
    (21.10.2015)


  • Finanzwissenschaftliche Bewertung des Ausschöpfungsgrads von Gewerbe- und Grundsteuer in Rheinland-Pfalz
    Diskussionsbeitrag
    Ziel der  Untersuchung ist die Fragestellung, ob die rheinland-pfälzischen Kommunen die ihnen im Rahmen der Realsteuerpolitik zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zur Finanzierung ihrer Haushalte in angemessenem Umfang in den zurückliegenden Jahren ausgeschöpft haben. Als Betrachtungszeitraum für die empirische Analyse werden dabei die Jahre 2007 bis 2013 zugrunde gelegt, wobei immer dann, wenn Daten der amtlichen Statistik auch für 2014 bereits verfügbar sind, diese in die Betrachtung mit einbezogen werden.
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    (21.10.2015)

  • Diskussion mit Europäischer Kommission zu importierten Erzeugnissen in REACH
    Im Nachgang der Veröffentlichung des sofia-Rechtsgutachtens Stärkung der Regelungen für (Import-) Erzeugnisse in der Chemikalienverordnung REACH im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA) erfolgte ein intensiver Austausch mit Vertretern von DG Growth der Europäischen Kommission. Am 11.9.2015 diskutieren die Autoren des Gutachtens gemeinsam mit Vertretern des UBA und der Kommission (DG Growth und DG Env) in Brüssel die Ergebnisse der Studie und welche rechtlichen, aber auch politischen Handlungsoptionen daraus erwachsen.
    Zugleich verwiesen DG Growth-Mitglieder auf die gerade laufenden Beratungen eines „circular economy package“, das Maßnahmen für eine verbesserte Kommunikation bezüglich besorgniserregender Chemikalien in Erzeugnissen anstoßen könnte.
    Der in Brüssel diskutierte Foliensatz findet sich hier.
    (2.10.2015)


  • Compact Guidelines: Practical Procedure in Interdisciplinary Institutional Analysis
    Diskussionsbeitrag
    Es handelt sich hierbei um die englische, überarbeitete Fassung des Kompaktleitfadens 'Praktisches Vorgehen in der interdisziplinären Institutionenanalyse' (siehe unten die Meldung vom 20.11.2014)
    Zu den sofia-Diskussionsbeiträgen...
    (21.8.2015)


  • KInChem – Konsumverhalten und Innovationen zur nachhaltigen Chemie. Am Beispiel von Produkten mit problematischen Inhaltsstoffen
    Forschungsprojekt
    Das Vorhaben untersucht die Bedingungen, unter denen sich am Markt Produkte durchsetzen, die soweit möglich auf problematische Inhaltsstoffe verzichten. Es will damit zu einem "nachhaltigeren" Einsatz von Chemikalien beitragen. Der regulative Rahmen ergibt sich aus der EU-Chemikalienverordnung REACH.
    Im Kern geht es dabei darum, auf verschiedenen Ebenen Kommunikations- und Handlungsbarrieren abzubauen:
    (1) Zwischen der Entscheidungssituation der Konsumenten und den (öko)toxikologischen Daten, etwa durch eine nutzerfreundlich gestaltet "App" zu problematischen Inhaltsstoffen;
    (2) zwischen proaktiven Unternehmen und NGO´s sowie treibenden Akteuren auf Seiten der Regulierer sowie
    (3) zwischen der „scientific communitity“ der (Öko)Toxikologie und den Transparenz-Mechanismen von REACH zur Gewährleistung der langfristigen Glaubwürdigkeit der Aktivitäten auf den ersten beiden Ebenen.
    Im Sinne von "Reallaboren" begleitet das Vorhaben verschiedene zumindest in der Erprobung befindliche Informations-Instrumente und evaluiert diese mithilfe eines breiten Spektrums sozialwissenschaftlicher Methoden, um Gestaltungsoptionen zu entwickeln, mit denen sich das REACH-System und dessen institutionellen Kontext fortentwickeln lässt.
    Hierzu sind u.a. Defizite und Lücken in verbraucherpolitischen Ansätzen zu addressieren, die sich bislang vorrangig auf die bloße  „Bereitstellung“ von nachhaltigkeitsbezogenen Produktinformationen beziehen.  Das Vorhaben stellt hingegen die Wahrnehmungsraster und Handlungskonstellationen in den Mittelpunkt, in den sich Verbraucher für oder gegen den Kauf eines Produktes entscheiden.
    Das vom BMBF im Rahmen der "Forschung für nachhaltige Entwicklungen" (FONA) im Schwerpunkt "Nachhaltiges Wirtschaften" geförderte Forschungsprojekt startete im April 2015. Zum Projekt...
    (8.7.2015)


  • Monitor Infrastrukturkosten im demographischen Wandel in Niedersachsen – MIWnds
    Studie
    Diese Studie leistet einen Beitrag zur Operationalisierung und Quantifizierung der Infrastrukturbestandskosten in Folge des demographischen Wandels in den niedersächsischen Kommunen. Hierzu entwickelt es Indikatoren für die historische sowie zukünftige Entwicklung von Infrastrukturbestandskosten und der Bevölkerung und überführt dies in das Maß der Infrastrukturkosten pro Einwohner. Diese Indikatoren werden durch ein eigens geschaffenes Internet-Tool übersichtlich zur einfachen Verwendung durch die Kommunen und sämtlicher weiterer Nutzungsinteressierten aufbereitet (http://monitor-infrastrukturkosten.de/a/). Neben kommunalen Einzelentwicklungen bietet das Internet-Tool ebenfalls eine vergleichende Darstellung sämtlicher Kommunen Niedersachsens, so dass ein gewisses Benchmarking möglich ist.
    Zu den sofia-Studien...
    (21.5.2015)

  • Stärkung der Regelungen für (Import-)Erzeugnisse in der Chemikalienverordnung REACH
    Studie
    Die Studie im Auftrag des Umweltbundesamts untersucht, welche Anpassungen des Stoffrechts (REACH-VO und CLP-VO) einen Beitrag leisten können, die Umwelt und die menschliche Gesundheit besser vor Belastungen durch besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) in Erzeugnissen zu schützen. Kern der Studie ist ein Rechtsgutachten der Forschungsgruppe sofia. Es geht der Frage nach, ob eine erweiterte Zulassungspflicht für SVHC, die in aus Drittstaaten importierten Erzeugnissen enthalten sind, mit den Vorgaben des Rechts der Welthandelsorganisation WTO (v. a. TBT-Übereinkommen) vereinbar ist. Ergänzend erörtern Forscher des Öko-Instituts in Kapitel 6, wie man Information und Kommunikation bezüglich SVHC in Erzeugnissen verbessern könnte.
    Zur Studie...
    Zum Projekt...
    (13.5.2015)


  • Die Energieberatung als der zentrale Akteur bei der energetischen Gebäudesanierung?
    Publikation in Fachzeitschrift
    Die Zeitschrift für Energiewirtschaft veröffentlichte Ergebnisse aus dem Projekt iENG, an dem Forscher von sofia beteiligt sind. Der Beitrag befasst sich mit der Rolle der Energieberatung bei energetischen Gebäudesanierungen. Dabei stehen die Chancen und Herausforderungen für Energieberatung im Zentrum dieser wirtschaftspolitischen Analyse.
    Zum Beitrag; zum Projekt iENG...
    (6.5.2015)



Buchveröffentlichungen

Die Forschergruppe sofia veröffentlich im Eigenverlag Berichte, Studien sowie Diskussionsbeiträge zur Institutionenanalyse.

Weitere Buchveröffentlichungen der Forscher finden sich in anderen Verlagen.


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