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Willkommen auf der sofia-Homepage

Willkommen auf der Website der Sonderforschungsgruppe Institutionenanalyse (sofia).



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Aktuelles

  • Einfluss des Alters auf private Verkehrsausgaben - ein europäischer Vergleich
    Diskussionsbeitrag
    Der  Beitrag geht der Fragestellung nach, mit welchen Veränderungen durch den demografischen Wandel bezogen auf die private Nachfrage nach verkehrsbezogenen Gütern und Dienstleistungen gerechnet werden muss.
    Zu den sofia-Diskussionsbeiträgen...
    (3.5.2016)


  • Verhaltensökonomische Aspekte staatlicher Ausgabenpolitik
    Diskussionsbeitrag
    Als Herausforderung des traditionellen (neoklassisch geprägten) Ansatzes individuellen Verhaltens erfährt die Verhaltensökonomik seit geraumer Zeit wachsende Aufmerksamkeit. Dabei gewinnen die Ergebnisse von Studien zu individuellen Wahrnehmungsverzerrungen und Entscheidungsirrtümern sowie der Kontextgebundenheit des Verhaltens von Akteuren auch in der Finanzwissenschaft zunehmend an Bedeutung. Dies zeigt sich etwa in Untersuchung zur Merklichkeit von Besteuerung und Verschuldung, zu Steuermoral und Steuerhinterziehung oder auch zu Fragen der Steuergerechtigkeit. Vergleichbare Analysen zu den öffentlichen Ausgaben sind demgegenüber weit weniger bekannt. Vor diesem Hintergrund liefert der Beitrag einen Überblick zu bisherigen Untersuchungsergebnissen der Verhaltensökonomik zur staatlichen Ausgabenpolitik.
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    (10.3.2016)


  • Eine ideengeschichtliche Analyse der Kritik deutscher Ökonomen an Geldmengenexpansionen 1929-1933
    Studie
    In der Studie erfolgen eine quellenbasierte Analyse der Haltungen wirtschaftspolitisch tätiger deutscher Ökonomen in Bezug auf Geldmengenausweitungen in der Wirtschaftskrise Ende der Zwanziger sowie eine Verknüpfung mit den theoretischen monetären Positionen, die sich in der Hyperinflation zehn Jahre vorher herausgebildet haben. Zudem bewertet sie den Stabilitätskonsens in Bezug auf Geldmengenausweitung in der deutschen VWL im Licht aktueller Entwicklungen.
    Zu den sofia-Studien...
    (10.3.2016)


  • Novellierung der Stoffidentifizierung von Nanomaterialien in REACH – Analyse und Bewertung des „Non-Papers“ der Europäischen Kommission
    Zeitschriftenaufsatz (StoffR 2016, 15)
    Welche Anforderungen die REACH-Verordnung an Hersteller und Anwender von Stoffen stellt, ist zunächst an die Identität des Stoffes gebunden. Die Regelungen über die Stoffidentifizierung in Anhang VI Abschnitt 2 REACH enthalten bislang allerdings keine Identifikationsmerkmale, anhand welcher sich Nanomaterialien eindeutig von verwandten Stoffformen abgrenzen lassen. Hieraus resultiert rechtliche Unsicherheit, die sich als Hemmnis auf die REACH-Ziele eines hohen Schutzniveaus für Mensch und Umwelt sowie besserer Rahmenbedingungen für Innovationen auswirken kann. Im Mai 2014 legte die Europäische Kommission ein Papier mit Überlegungen vor, wie man die Stoffidentifizierung für Nanomaterialien klarer fassen könnte.
    Der Beitrag untersucht, auch mit Blick auf den für 2016 angekündigten Regelungsentwurf der Kommission, ob die Überlegungen des Non-Papers geeignet sind, die bislang bestehende rechtliche Unsicherheit zu reduzieren.
    Zum Text
    (23.2.2016)


  • Der Markt für Breitbandinternet in Deutschland und Politikempfehlungen zu seiner Förderung
    Studie
    Der Fokus der Studie liegt auf der Angebotsseite und den Determinanten einer flächenmäßigen Verfügbarkeit von Hochleistungsanschlüssen. Ziel ist, die einem weiteren Ausbau des Netzes zugrunde liegenden Wirkungszusammenhänge auf diesem netz- und infrastrukturgebundenen und von Regulierung geprägten Markt zu analysieren.
    Zu den sofia-Studien...
    (23.2.2016)


  • Health Impairments, Annoyance and Learning Disorders Caused by Aircraft Noise -
    Synopsis of the State of Current Noise Research
    Kaltenbach, M./Maschke, Chr./Heß, F./Niemann, H./Führ, M., International Journal of Environmental Protection Jan. 2016, Vol. 6 (1), PP. 15-46.
    (Zeitschriftenaufsatz)
    The article reviews the results of scientific research on aircraft noise induced health impairments, annoyance as well as learning disorders and summarizes consequences for legislative and political decisions. The association of noise with an increased incidence of chronic arterial hypertension has been shown in large-scale epidemiological studies.
    Compared to the EU-position paper of 2002 the sound level at a given extent of annoyance (25% HA) is at least 10 dB(A) lower. Impairments of
    cognitive performance in children attending schools exposed to high aircraft noise have been demonstrated in national and
    international studies up to the year 2014. As consequence of the present knowledge in noise effect research legal and political
    decisions must form the base to reduce aircraft noise exposure during the 24h-day to Lden = 50 and during the night to Ln = 45 dB(A).
    Eine mit Lesezeichen versehene pdf-Fassung findet sich hier ...
    18.1.2016


  • Erstmals als gebundene Ausgabe:
    Gemeinschaftskommentar zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (GK-BImSchG)
    Buch: Juristischer Kommentar
    Herausgegeben von Martin Führ
    In der Reihe "Gemeinschaftskommentare zum Umweltrecht" ist Anfang 2016 der bislang in drei Loseblattordnern zugängliche GK-BImSchG erstmals als gebundenes Werk erschienen. Auf 1892 Seiten findet sich eine aktuelle und übersichtliche sowie anwendungsorientierte und zugleich wissenschaftlich fundierte Darstellung und Würdigung der geltenden bundesrechtlichen Vorschriften zum gesamten Immissionssschutzrecht.
    Mehr unter Veröffentlichungen --> Bücher in anderen Verlagen
    (5.1.2016)
    Gemeinschaftskommentar zum Bundes-Immissionsschutzgesetz

  • Auffällige NOx-Abgaswerte nicht nur bei VW, sondern auch bei Daimler und BMW
    Interview in Frontal 21, ZDF
    So lautet die Titelzeile der Pressemitteilung, die das ZDF zu dem 22-minütigen Beitrag im Magazin "Frontal 21" vom 15.12.2015 herausgab.
    Ein Schweizer Testlabor hatte neben einem VW-Passat auch Diesel-Fahrzeuge von BMW und Daimler zunächst auf dem Rollen-Prüfstand und dann mit exakt demselben Fahrzyklus noch einmal auf der Straße auf ihre NOx-Werte hin überprüft. Die realen Emissionen dieses gesundheitsschädlichen Reizgases waren auf der Straße etwa 2,6-2,9-fach höher als im Labor; sie lagen damit deutlich oberhalb der Grenzwerte. Diese deutliche Abweichung lässt sich wohl nur durch eine spezielle Elektronik erklären. Das aber wäre im Sinne der EU-Abgasverordnung eine "Abschalteinrichtung". Die Verordnung verbietet dies den Herstellern ausdrücklich, wie Martin Führ in der Sendung erläutert.
    Auf der Website des ZDF findet man zusätzlich zu dem Magazin-Beitrag auch eine ausführliche Fassung des Interviews mit Martin Führ.
    (15.12.2015)


  • Beyond compliance – Chancen durch proaktive Ausrichtung
    Projektworkshop
    Wie lässt sich in komplexen Wertschöpfungsketten und bei schnellen Produktzyklen nachzuvollziehen, welche Chemikalien zum Einsatz kommen? Dies diskutierten Akteure der textilen Wertschöpfungskette am 7.12.2015 in Frankfurt/Main, u.a. anhand des von der Automobilindustrie entwickelten Informationssystems mit umfassender Deklarationspflicht über Chemikalien in Materialien und Vorprodukten (IMDS). Der Workshop ist Teil des Forschungsprojekts Marktchancen für „nachhaltige Chemie“ durch die REACH-Verordnung.
    (7.12.2015)


  • "Neuer Blick: Staatsfinanzen verhaltensökonomisch betrachtet"
    Buch und Buchrezension
    ... so überschreibt Jan Schnellenbach seine Rezension in der FAZ vom 16.11.2015 (Nr. 266, S. 18), um fortzufahren: "Der an der Hochschule in Darmstadt lehrende Finanzwissenschaftler Thomas Döring hat in einer Monographie den ersten umfassenden und systematischen Überblick über die verhaltensökonomisch informierte Analyse öffentlicher Finanzen veröffentlicht."
    Die Besprechung schließt mit folgenden Worten: "Schon wegen der Fülle der verarbeiteten Literatur kann das Buch von Thomas Döring jedem Leser, der mit dem Themengebiet vertraut ist, als hervorragendes Nachschlagewerk und Fundgrube für Neuentdeckungen dienen. Alle anderen Leser finden eine anspruchsvolle, aber verständliche und hochinteressante Einführung in ein Forschungsgebiet, das in den nächsten Jahren noch deutlich an Bedeutung gewinnen wird - auch für die wirtschafts- und finanzpolitische Praxis."
    Mehr unter Veröffentlichungen --> Bücher in anderen Verlagen
    (16.11.2015)


  • Kommunale Einnahmenpolitik auf dem Prüfstand - Eine finanzwissenschaftliche Analyse am Beispiel des Landes Rheinland-Pfalz
    Studie
    Die Studie untersucht, ob die rheinland-pfälzischen Städte, Gemeinden und Gemeindeverbände die ihnen im Rahmen eigenverantwortlich gestaltbarer Einnahmequellen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zur Finanzierung ihrer Haushalte in hinreichendem Umfang in den zurückliegenden Jahren ausgeschöpft haben. Hierbei liegt das Augenmerk insbesondere auf einer Analyse der bestehenden Finanzierungs-spielräume im Bereich der sogenannten Realsteuern (Gewerbesteuer, Grundsteuer B, Grundsteuer A), die vorrangig eine Bewertung der Realsteuerhebesatzpolitik von Städten und Gemeinden – für die Kommunen insgesamt sowie differenziert nach Gebietskörperschaftsgruppen – umfasst.
    Zu den sofia-Studien...
    (13.11.2015)


  • Verkehrs-, umwelt- und raumbezogene Aspekte der Elektromobilität unter Berücksichtigung entscheidungstheoretischer Überlegungen zum Nutzerverhalten
    Diskussionsbeitrag
    Der Beitrag stellt exemplarisch die vorhandenen Einsichten zum Nutzerverhalten im Umgang mit der Elektromobilität zusammenfassend dar und zeigt – wenngleich nur ansatzweise – einige sich daraus ergebende verkehrs-, umwelt- und raumbezogene Implikationen auf.
    Zu den sofia-Diskussionsbeiträgen...
    (21.10.2015)


  • Finanzwissenschaftliche Bewertung des Ausschöpfungsgrads von Gewerbe- und Grundsteuer in Rheinland-Pfalz
    Diskussionsbeitrag
    Ziel der  Untersuchung ist die Fragestellung, ob die rheinland-pfälzischen Kommunen die ihnen im Rahmen der Realsteuerpolitik zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zur Finanzierung ihrer Haushalte in angemessenem Umfang in den zurückliegenden Jahren ausgeschöpft haben. Als Betrachtungszeitraum für die empirische Analyse werden dabei die Jahre 2007 bis 2013 zugrunde gelegt, wobei immer dann, wenn Daten der amtlichen Statistik auch für 2014 bereits verfügbar sind, diese in die Betrachtung mit einbezogen werden.
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    (21.10.2015)

  • Diskussion mit Europäischer Kommission zu importierten Erzeugnissen in REACH
    Im Nachgang der Veröffentlichung des sofia-Rechtsgutachtens Stärkung der Regelungen für (Import-) Erzeugnisse in der Chemikalienverordnung REACH im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA) erfolgte ein intensiver Austausch mit Vertretern von DG Growth der Europäischen Kommission. Am 11.9.2015 diskutieren die Autoren des Gutachtens gemeinsam mit Vertretern des UBA und der Kommission (DG Growth und DG Env) in Brüssel die Ergebnisse der Studie und welche rechtlichen, aber auch politischen Handlungsoptionen daraus erwachsen.
    Zugleich verwiesen DG Growth-Mitglieder auf die gerade laufenden Beratungen eines „circular economy package“, das Maßnahmen für eine verbesserte Kommunikation bezüglich besorgniserregender Chemikalien in Erzeugnissen anstoßen könnte.
    Der in Brüssel diskutierte Foliensatz findet sich hier.
    (2.10.2015)


  • Compact Guidelines: Practical Procedure in Interdisciplinary Institutional Analysis
    Diskussionsbeitrag
    Es handelt sich hierbei um die englische, überarbeitete Fassung des Kompaktleitfadens 'Praktisches Vorgehen in der interdisziplinären Institutionenanalyse' (siehe unten die Meldung vom 20.11.2014)
    Zu den sofia-Diskussionsbeiträgen...
    (21.8.2015)


  • KInChem – Konsumverhalten und Innovationen zur nachhaltigen Chemie. Am Beispiel von Produkten mit problematischen Inhaltsstoffen
    Forschungsprojekt
    Das Vorhaben untersucht die Bedingungen, unter denen sich am Markt Produkte durchsetzen, die soweit möglich auf problematische Inhaltsstoffe verzichten. Es will damit zu einem "nachhaltigeren" Einsatz von Chemikalien beitragen. Der regulative Rahmen ergibt sich aus der EU-Chemikalienverordnung REACH.
    Im Kern geht es dabei darum, auf verschiedenen Ebenen Kommunikations- und Handlungsbarrieren abzubauen:
    (1) Zwischen der Entscheidungssituation der Konsumenten und den (öko)toxikologischen Daten, etwa durch eine nutzerfreundlich gestaltet "App" zu problematischen Inhaltsstoffen;
    (2) zwischen proaktiven Unternehmen und NGO´s sowie treibenden Akteuren auf Seiten der Regulierer sowie
    (3) zwischen der „scientific communitity“ der (Öko)Toxikologie und den Transparenz-Mechanismen von REACH zur Gewährleistung der langfristigen Glaubwürdigkeit der Aktivitäten auf den ersten beiden Ebenen.
    Im Sinne von "Reallaboren" begleitet das Vorhaben verschiedene zumindest in der Erprobung befindliche Informations-Instrumente und evaluiert diese mithilfe eines breiten Spektrums sozialwissenschaftlicher Methoden, um Gestaltungsoptionen zu entwickeln, mit denen sich das REACH-System und dessen institutionellen Kontext fortentwickeln lässt.
    Hierzu sind u.a. Defizite und Lücken in verbraucherpolitischen Ansätzen zu addressieren, die sich bislang vorrangig auf die bloße  „Bereitstellung“ von nachhaltigkeitsbezogenen Produktinformationen beziehen.  Das Vorhaben stellt hingegen die Wahrnehmungsraster und Handlungskonstellationen in den Mittelpunkt, in den sich Verbraucher für oder gegen den Kauf eines Produktes entscheiden.
    Das vom BMBF im Rahmen der "Forschung für nachhaltige Entwicklungen" (FONA) im Schwerpunkt "Nachhaltiges Wirtschaften" geförderte Forschungsprojekt startete im April 2015. Zum Projekt...
    (8.7.2015)


  • Monitor Infrastrukturkosten im demographischen Wandel in Niedersachsen – MIWnds
    Studie
    Diese Studie leistet einen Beitrag zur Operationalisierung und Quantifizierung der Infrastrukturbestandskosten in Folge des demographischen Wandels in den niedersächsischen Kommunen. Hierzu entwickelt es Indikatoren für die historische sowie zukünftige Entwicklung von Infrastrukturbestandskosten und der Bevölkerung und überführt dies in das Maß der Infrastrukturkosten pro Einwohner. Diese Indikatoren werden durch ein eigens geschaffenes Internet-Tool übersichtlich zur einfachen Verwendung durch die Kommunen und sämtlicher weiterer Nutzungsinteressierten aufbereitet (http://monitor-infrastrukturkosten.de/a/). Neben kommunalen Einzelentwicklungen bietet das Internet-Tool ebenfalls eine vergleichende Darstellung sämtlicher Kommunen Niedersachsens, so dass ein gewisses Benchmarking möglich ist.
    Zu den sofia-Studien...
    (21.5.2015)

  • Stärkung der Regelungen für (Import-)Erzeugnisse in der Chemikalienverordnung REACH
    Studie
    Die Studie im Auftrag des Umweltbundesamts untersucht, welche Anpassungen des Stoffrechts (REACH-VO und CLP-VO) einen Beitrag leisten können, die Umwelt und die menschliche Gesundheit besser vor Belastungen durch besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) in Erzeugnissen zu schützen. Kern der Studie ist ein Rechtsgutachten der Forschungsgruppe sofia. Es geht der Frage nach, ob eine erweiterte Zulassungspflicht für SVHC, die in aus Drittstaaten importierten Erzeugnissen enthalten sind, mit den Vorgaben des Rechts der Welthandelsorganisation WTO (v. a. TBT-Übereinkommen) vereinbar ist. Ergänzend erörtern Forscher des Öko-Instituts in Kapitel 6, wie man Information und Kommunikation bezüglich SVHC in Erzeugnissen verbessern könnte.
    Zur Studie...
    Zum Projekt...
    (13.5.2015)


  • Die Energieberatung als der zentrale Akteur bei der energetischen Gebäudesanierung?
    Publikation in Fachzeitschrift
    Die Zeitschrift für Energiewirtschaft veröffentlichte Ergebnisse aus dem Projekt iENG, an dem Forscher von sofia beteiligt sind. Der Beitrag befasst sich mit der Rolle der Energieberatung bei energetischen Gebäudesanierungen. Dabei stehen die Chancen und Herausforderungen für Energieberatung im Zentrum dieser wirtschaftspolitischen Analyse.
    Zum Beitrag; zum Projekt iENG...
    (6.5.2015)


  • Ökonomische Rahmenbedingungen der energetischen Gebäudesanierung
    Diskussionspaper
    Das Papier dient zunächst dem Aufzeigen der derzeitigen allgemeinen Rahmenbedingungen der Wohnungswirtschaft in Deutschland unter Berücksichtigung der Angebotsseite, Altersstruktur des Gebäudebestands, Marktsegmenten, regionalspezifischen Mietpreisen sowie weiterer ökonomischer Charakteristika des Gutes „Wohnen“. Einen zweiten Schwerpunkt bilden die ökonomischen Rahmenbedingungen der energetischen Gebäudesanierung im Bestand. Dies beinhaltet eine Aufstellung und Darstellung der wichtigsten derzeit verfügbaren Förderprogramme sowie deren Analyse hinsichtlich ihrer Innovationsoffenheit.
    Zu den sofia-Diskussionsbeiträgen...
    (10.3.2015)


  • Schwerpunkt in Tageszeitung zu REACH und ECHA
    Zeitungsartikel
    Die Ausgabe vom 28. Februar 2015 der Tageszeitung Main-Echo wirft ein Schlaglicht auf die EU-Chemikalineverordnung REACH. Dort findet sich u.a. Interview mit Martin Führ, dem Leiter der Sonderforschungsgruppe Institutionenanalyse (sofia), zu Arbeitsweise und Defiziten der Europäischen Chemikalienagentur ECHA.
    (10.3.2015)

  • Scenario analysis of life cycle greenhouse gas emissions of Darjeeling tea
    Publikation in Fachzeitschrift
    Das International Journal of Life Cycle Assessment veröffentlichte Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt PCF-KMU, das federführend von der Sonderforschungsgruppe Institutionenanalyse (sofia) bearbeitet wurde.
    Zum Artikel sowie zum Projekt PCF-KMU.
    (21.1.2015)


  • Staatliche Markteingriffe und Verhaltensökonomik – Zur Psychologie der Rechtfertigung und Gestaltung öffentlicher Interventionstätigkeit Erkenntnisstand und politische Implikationen
    Studie
    Seit geraumer Zeit gewinnen Erkenntnisse der Verhaltensökonomik gegenüber den Einsichten des traditionellen ökonomischen Ansatzes an Boden. Damit verknüpft ist eine Kritik am neoklassischen Akteursmodell (vollständige Rationalität, Nutzenmaximierung, zeitkonsistente Präferenzen etc.), die sich keineswegs nur auf die Bereiche der Mikro- und Makroökonomik beschränkt. Auch mit Blick auf die Finanzwissenschaft finden sich verhaltensökonomische Analysen, die auf die Notwendigkeit einer Ergänzung oder auch Korrektur des bisherigen Erkenntnisstandes hinweisen. Vor diesem Hintergrund wird nicht nur gezeigt, wie verhaltens- und sozialpsychologische Erkenntnisse zu erweiterten Einsichten mit Blick auf die Bereitstellung öffentlicher Güter, die staatliche Internalisierung externer Effekte oder auch die Korrektur informationsbedingter Marktunvollkommenheiten durch den Staat führen. Zudem wird dargelegt, wie das verhaltensökonomische Konzept des asymmetrischen (libertären) Paternalismus zu einem grundlegenden Perspektivenwechsel in der finanzwissenschaftlichen Diskussion um die Bereitstellung meritorischer Güter beiträgt. Hinsichtlich der Notwendigkeit staatlichen Handelns unter dem Verteilungsziel liefern darüber hinaus die Berücksichtigung sozialer Präferenzen ebenso wie Untersuchungsergebnisse der ökonomischen Glücksforschung zusätzliche Argumente für eine staatliche Umverteilungspolitik. Unter dem Stabilisierungsziel sind es schließlich sowohl verhaltensökonomische Aspekten von Geld, Inflation und Finanzmärkten als auch die Berücksichtigung psychologischer Ursachen und Wirkungen von Arbeitslosigkeit, die zu einer erweitereten Betrachtung des staatlichen Handlungsbedarf in diesem Politikfeld beitragen.
    Zu den sofia-Studien...
    (18.12.2014)


  • Grundlegende Aspekte der Umweltpolitik aus ökonomischer und politikwissenschaftlicher Sicht
    Diskussionsbeitrag
    Aus ökonomischer wie aus politikwissenschaftlicher Sicht hat sich eine Analyse der Zielsetzungen, Ausgestaltung und Wirksamkeit von Umweltpolitik am bestehenden Handlungsbedarf in diesem Politikfeld, den diesbezüglich relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen, den Interessen der maßgeblichen politischen Akteure und der sich daraus ergebenden Dynamik des politischen Prozesses zu orientieren. Der besondere Erkenntnisgewinn einer solchermaßen wechselseitigen Betrachtungsweise umweltpolitischer Probleme und Entscheidungsprozesse aus beiden Wissenschaftsdisziplinen liegt vor allem darin, dass normative wie positive Aspekte der Umweltpolitik gleichermaßen in den Blick genommen werden.
    Zu den sofia-Diskussionsbeiträgen...
    (27.11.2014)

  • Ziele und Ausgestaltung von Standortpolitik vor dem Hintergrund aktueller ökonomischer Herausforderungen im Standortwettbewerb – ein kurzer Überblick
    Diskussionsbeitrag
    Die voranschreitende wirtschaftliche Globalisierung führt zu gewandelten Herausforderungen für die Standortpolitik. Neuere theoretische wie empirische Untersuchungen zu Prozessen des Standortwettbewerbs deuten dabei auf eine Gewichtsverschiebung in der Bedeutung einzelner Standortfaktoren hin, der die Standortpolitik bei der lokalen und regionalen Förderung von Wachstum und Beschäftigung Rechnung zu tragen hat. Der Beitrag liefert einen knappen Überblick zum Stand der Diskussion in diesem Themenfeld.
    Zu den sofia-Diskussionsbeiträgen...
    (27.11.2014)

    • Praktisches Vorgehen in der interdisziplinären Institutionenanalyse.
      Ein Kompaktleitfaden

      Diskussionsbeitrag
      Dieser Leitfaden beschreibt in kompakter Form, wie eine „interdisziplinäre Institutionenanalyse“ praktisch anzulegen ist: Welche Analyse- und Prüfungsschritte sind zu durchlaufen? Um welche Fragen geht es jeweils und welche Rolle spielen empirische Befunde dabei?
      Die Darstellung orientiert sich an der Aufgabenstellung, vor der der Gesetzgeber im Rahmen einer Gesetzesfolgenabschätzung (wie sie etwa in § 44 der Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesministerien oder in den Leitlinien der Europäischen Kommission vorgeschrieben ist) steht. Die Analyse- und Prüfungsschritte sind in gleicher Weise aber auch nutzbar, wenn es um Gestaltungsprobleme in Unternehmen (etwa Fortschreibung der Rahmenbedingungen im Kontext von „Governance, Risk Management, Compliance“ – GRC), Kammern und anderen Vereinigungen sowie in Behörden geht.
      Zu den sofia-Diskussionsbeiträgen...
      Weitere Informationen zum Forschungsansatz von sofia (inkl. Anwendungsbeispiele) finden sich hier.
      (20.11.2014)


    • RESINA Projekt vertreten bei Workshop der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) in Helsinki
      Am 23. und 24. Oktober führte die ECHA einen Scientific Workshop durch zum Thema "Regulatory Challenges in Risk Assessment of Nanomaterials". Die Veranstaltung beinhaltete eine Poster-Ausstellung, bei der auch das sofia-Forschungsprojekt RESINA vertreten war.
      Zum ECHA Workshop...
      Zum RESINA-Poster...
      (10.11.2014)

    • Stärkung der Regelungen für (Import-)Erzeugnisse in der REACH-Verordnung (STIERE)
      Policy Workshop
      Gemeinsam mit dem Öko-Institut untersucht die Sonderforschungsgruppe Institutionenanalyse - sofia, welche Anpassungen des originären Stoffrechts (REACH-VO, CLP-VO) einen Beitrag leisten können, die Umwelt und die menschliche Gesundheit besser vor Belastungen durch besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) in Erzeugnissen zu schützen sowie diesbezügliche Informationsmöglichkeiten seitens der Abnehmer zu optimieren.
      Kern des Vorhabens ist ein Rechtsgutachten zur Vereinbarkeit einer erweiterten Zulassungspflicht betreffend SVHC in Erzeugnissen aus Drittstaaten mit den Vorgaben des Rechts der WTO (v. a. TBT-Übereinkommen). Zusätzlich werden Nutzen und Umsetzbarkeit unterschiedlicher Möglichkeiten zur Information und Kommunikation bezüglich SVHC in Erzeugnissen untersucht.
      Am 9. Oktober 2014 wurden die Projektergebnisse auf einem "Policy Workshop" an der Université Saint-Louis in Brüssel mit Vertretern der Europäischen Kommission und der ECHA sowie aus Industrie, NGOs und der Wissenschaft diskutiert. Die Vortragsfolien und weitere Informationen zu dem Workshop finden Sie hier.
      (13.10.2014)


    • Patentrecht und landwirtschaftliche Tierzucht: Grundlagen, Problembereiche, Handlungsempfehlungen. Gemeinsame Stellungnahme des Forschungsprojekts „Biopatente in der Tierzucht” und des Friedrich-Loeffler-Instituts für Nutztiergenetik
      Diskussionsbeitrag
      Die Grundidee des Patentrechts besteht darin, neues Wissen zu offenbaren und im Gegenzug ein Monopol auf Zeit zu gewähren. In der Tierzucht wirken technische Erfindungen mit biologischen Prozessen bei der Entstehung neuer Produkte und Verfahren zusammen. Im Patentrecht finden sich daher einige Sonderregelungen für die landwirtschaftliche Tier- und Pflanzenzucht, die jedoch teilweise wenig Wirkung entfalten, weil wichtige Definitionen fehlen oder unklar sind. In der Folge entfaltet das Patentrecht im Bereich der Tierzucht nicht die zu erwartenden Innovationsanreize beziehungsweise kann sogar innovationshemmend wirken. Zum einen können gesellschaftlich erwünschte langfristig angelegte Zuchtprogramme nicht hinreichend geschützt werden. Zum anderen bestehen Anreize, Patente und Patentanmeldungen zur Absicherung von marktbeherrschenden Stellungen zu nutzen. Im Ergebnis entstehen fünf Problembereiche: 1.) ethische Einwände gegen die Patentierung von Tieren und Pflanzen sowie von traditionellen Züchtungsverfahren; 2.) die ungerechtfertigte Gewährung von Patenten; 3.) Ungewissheiten bei der Anwendung der patentrechtlichen Kategorien auf den Bereich der Tierzucht und – produktion, 4.) Asymmetrien in den patentrechtlichen Verfahren und 5.) die Verstärkung von Monopolisierungstendenzen im Agrarsektor. Um dem entgegenzuwirken, empfiehlt die Stellungnahme folgende Maßnahmen: 1.) Das Konzept einer ‚registrierten Linie‘ als spezifisches Schutzrecht für die Tierzüchtung einzuführen; 2.) Maßnahmen, die sicherstellen, dass Biopatentanmeldungen angemessen und zeitnah entschieden werden; 3.) begriffliche Klärungen des Begriffs der “Tierrasse” im Patentrecht; 4.) eine adäquatere Abgrenzung biologischer Verfahren und Produkte, die von der Patentierbarkeit ausgeschlossen sind; 5.) ein effektives Züchter- und Landwirte privileg; 6.) internationale Rechtsharmonisierung sowie 7.) Kostenbeihilfen für finanziell schwache Parteien, um die Verfahren des Patentsystems für alle Betroffenen zugänglich zu halten.
      Zu den sofia-Diskussionsbeiträgen...
      (18.8.2014)


    • Staatsausgaben und Verhaltensökonomik –
      Zur Psychologie der öffentlichen Ausgabentätigkeit
      Erkenntnisstand und ausgabenpolitische Implikationen

      Studie
      Seit geraumer Zeit gewinnen Erkenntnisse der Verhaltensökonomik gegenüber dem traditionellen ökonomischen Ansatz an Boden. Die Erweiterungen gegenüber dem neoklassischen Akteurmodell (vollständige Rationalität, Nutzenmaximierung, zeitkonsistente Präferenzen) beschränken sich keineswegs nur auf die Bereiche der Mikro- und Makroökonomik. Auch mit Blick auf die Finanzwissenschaft finden sich verhaltensökonomische Analysen, die auf die Notwendigkeit einer Ergänzung oder auch Korrektur des bisherigen Erkenntnisstandes in diesem Bereich hinweisen. Vor diesem Hintergrund liefert der Beitrag einen Überblick über verhaltenswissenschaftliche Studien zur öffentlichen Ausgabentätigkeit und den sich daraus ableitenden finanzpolitischen Implikationen. Dabei liegt der Schwerpunkt der Betrachtung zum einen auf den verhaltensökonomischen Aspekten der Entwicklung der Staatsausgaben im Zeitverlauf sowie deren Wirkungsanalyse unter Einbeziehung psychologischer Untersuchungsergebnisse zum individuellen Entscheidungsverhalten. Zum anderen erfährt die herkömmliche politökonomische Analyse des demokratischen Willensbildungsprozesses bezogen auf Niveau und Struktur der öffentlichen Ausgaben eine verhaltensökonomische Erweiterung. Neben den haushaltspolitischen Entscheidungen von Politikern und Bürokraten verdient dabei vor allem das Wählerverhalten besondere Aufmerksamkeit.
      Zu der sofia-Studie 14-2 ...
      (26.5.2014)


    • Technikrecht und Standardisierung
      Handbuchbeitrag
      Die Herausforderungen, vor denen das - auf die Bewältigung von Risiken ausgerichtete - Technikrecht und die damit eng verknüpften Standardisierungsbemühungen stehen, sind der Ausgangspunkt der Darstellung von Martin Führ in der Enzyklopädie Europarecht. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das Recht auf die "risikobeeinflussenden Faktoren" einwirken kann. Dazu systematisiert der Beitrag die verschiedenen Risiko-Elemente und das jeweils korrespondierende Verhalten der Akteure (siehe die Übersicht bei Rn. 64). Ausgehend von einem risikobezogenen Technikbegriff erläutert der Beitrag die Anknüpfungspunkte regulatorischer Beeinflussung des Verhaltens der unterschiedlichen Akteure sowie deren Zusammenwirken wenn es darum geht, die notwendige Wissensbasis zu schaffen und die identifzierten Risiken angemessen zu eherrschen. Der Beitrag skizziert die Bandbreite der zu bewältigenden Herausforderungen (auch im historischen Kontext) und beschreibt die Antworten des Rechts de lege lata sowie Funktion und Grenzen der Standardisierung, um abschließend Anforderungen an die Fortentwicklung des Technikrechts zu formulieren.
      Der Beitrag ist erschienen in Band 8, Europäische Querschnittpolitiken (hrsg. von Bernhard Wegener), § 4, Baden-Baden 2014, S. 207 - 304.
      Eine Leseprobe findet sich hier ...
      (17.5.2014)


    • Innovationen im Bereich der Kommunalfinanzen
      Typologie, Bestimmungsfaktoren, Neuerungsverhalten im Zeitverlauf und dessen ökonomische Bewertung

      Diskussionsbeitrag
      Der Beitrag untersucht das Innovationsverhalten bezogen auf die Verteilung und Wahrnehmung kommunaler Aufgaben und Ausgaben sowie deren Finanzierung im Rahmen der föderalen Finanzausgleichsbeziehungen in Deutschland. Neben der Entwicklung einer aus der ökonomischen Innovationsforschung abgeleiteten Typologie des Neuerungsverhaltens im Bereich der Kommunalfinanzen werden sowohl die relevanten Akteure und Bestimmungsfaktoren fiskalischer Innovationen benannt als auch deren Effizienzwirkung aus Sicht der ökonomischen Theorie des Fiskalföderalismus für den Zeitraum von 1949-2013 untersucht.
      Zu den Diskussionsbeiträgen...
      (26.3.2014)


    • Intelligente Energienutzung in der Gebäudewirtschaft – iENG
      Forschungsprojekt (BMBF: Transformation des Energiesystems)
      Rund 40 % des gesamten Energieeinsatzes in Deutschland findet in Gebäuden statt. Gleichzeitig finden sich dort große Potenziale für Einsparungen, aber auch für die aktive Nutzung unterschiedlicher Energiequellen.  Im status quo bildet das Einzel-Gebäude den Anknüpfungspunkt der technischen, rechtlichen, ökonomischen und organisatorischen Strukturen. Viele Potentiale lassen sich aber erst dann erschließen, wenn man diese kleinteilige Sicht überschreitet. Dies setzt voraus, dass unterschiedliche Akteure kooperieren und u.U. auch neue Akteure hinzukommen. Die siedlungsbezogenen technischen Lösungen entsprechen aber oftmals nicht vorherrschenden, teilweise auch rechtlich vorgegebenen Standards. Das Vorhaben untersucht, wie sich im Hinblick auf die Erschließung bislang weitgehend ungenutzter Potenziale die rechtlichen, ökonomischen und organisatorischen Rahmenbedingungen der Akteure so anpassen lassen, dass auch alternative - etwa "kybernetische" (siehe dazu das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderte Modell-Vorhaben einer Sanierung eines Wohngebäudes aus den 50-er Jahren) - Ansätze zur Steigerung der Energieeffizienz zum Zuge kommen können.
      Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.
      (6.3.2014)

    • Innovationen für Nachhaltigkeit - Wahrnehmung von Chancen und Risiken
      Abschlusstagung zu BMBF-Forschungsprojekt „Responsive Steuerung von Innovationsverhalten für Nachhaltigkeit“ (ReSINa) an der Evangelischen Akademie Loccum
      Veränderungsprozesse auf dem Weg zum nachhaltigen Wirtschaften sind auf – technische und soziale – Innovationen angewiesen. Wo man aber Chancen für Innovationen sieht und welche sich letztlich durchsetzen, ist abhängig nicht zuletzt von den rechtlichen Rahmenbedingungen und deren Wahrnehmung durch die Akteure: Wie lässt sich proaktives Verhalten und eine Orientierung der Innovationsprozesse an den Kriterien nachhaltiger Entwicklung fördern; dieser Frage ging ein Forschungsvorhaben der Sonderforschungsgruppe Institutionenanalyse (sofia) an der h_da (FB GS) gemeinsam mit den Universitäten Göttingen und St. Gallen im Rahmen des BMBF-Förderschwerpunkts „Wirtschaftswissenschaften für Nachhaltigkeit“ (WiN) nach, deren Ergebnisse vom 20.-22. Januar 2014 mit hochrangigen Vertretern der Europäischen Kommission und der deutschen Politik sowie Wissenschaftlern und Praktiker aus Unternehmen in der Evangelischen Akademie Loccum diskutiert wurden. Weitere Informationen zur Abschlusstagung finden Sie hier.
      (21.2.2014)

    • Veröffentlichung der Studie "Evaluation von Gebrauch und Wirkung der Verbandsklagemöglichkeiten nach dem Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz (UmwRG)"
      Die Studie wurde von sofia gemeinsam mit dem Öko-Institut durchgeführt. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwieweit Rechtsbehelfe aufgrund des UmwRG – und auch bereits die Möglichkeit, solche einzulegen – dazu beitragen, dass bei der Konzeption eines Vorhabens, im Verwaltungsverfahren oder durch das Ergebnis des eigentlichen Rechtsbehelfsverfahrens bei Gericht eine vollständigere Berücksichtigung von materiellen und prozeduralen umweltrechtlichen Vorgaben erfolgt, als dies ohne die im Kontext des UmwRG erfolgte Mitwirkung eines Verbandes der Fall gewesen wäre.
      Die Erhebung der von 2006 bis 2012 eingelegten Verbandsklagen nach dem UmwRG zeigt, dass 48 Prozent aller Klagen ganz oder teilweise erfolgreich waren. Darüber hinaus, erläutert Prof. Dr. Martin Führ (sofia) in einer Pressemitteilung, sei „die Befürchtung, die Verbandsklage werde zur Blockade von Investitionen missbraucht oder führe zu einer Überlastung der Gerichte", durch die empirischen Forschungsergebnisse widerlegt. „Im Gegenteil, wir sehen, dass durch die Einwände der Umweltverbände Vieles berücksichtigt werden kann, was der Projektträger im ersten Schritt nicht bedacht hat.“
      Zur Studie...
      Weitere Informationen zum Forschungsprojekt...
      (21.2.2014)


    • Fiskalföderalismus und gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Grundlegender Reformbedarf des österreichischen Finanzausgleichssystems
      Diskussionsbeitrag
      Der Beitrag benennt bezogen auf die gesamtwirtschaftlichen Wirkungen des Fiskalföderalismus den aktuellen Reformbedarf des österreichischen Finanzausgleichssystems unter Effizienz- und Wachstumsaspekten.
      Zu sofia-Diskussionsbeiträgen...
      (21.2.2014)


    • Problemorientierte Verbraucherpolitik. Der Beitrag der Verhaltensökonomik zu einem verbesserten Verbraucherschutz
      Diskussionsbeitrag
      Der Text zeigt auf, welche Erkenntnisse sich aus verhaltensökonomischen Ansätzen gewinnen lassen, um sowohl die Rechtfertigung als auch die Ausgestaltung von staatlicher Verbraucherpolitik auf eine breitere ökonomische Basis zu stellen.
      Zu sofia-Diskussionsbeiträgen...
      (21.2.2014)


    • Veröffentlichungen zum Product Carbon Footprint (PCF)
      Die drei Veröffentlichungen zum PCF entstanden im Rahmen des Forschungsprojekts PCF-KMU: „Product Carbon Footprint: Unternehmensvorteile durch Umweltmanagement entlang der Wertschöpfungskette und durch Verbraucherinformation. Methoden, Praxiserfahrungen und Anpassungen für kleine und mittlere Unternehmen.“ Das Verbundprojekt wurde vom BMBF gefördert und von der Hochschule Darmstadt, der Fachhochschule Bingen sowie der Hochschule Pforzheim bearbeitet.
      Ziel des Projekts war es, in Zusammenarbeit mit gewerblichen Kooperationspartnern zu ermitteln, inwiefern der Product Carbon Footprint ein auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetes Verfahren ist, die Klima-Relevanz des gesamten Lebenswegs (Rohstoffe, Herstellung, Vertrieb, Nutzung und Entsorgung) von alltäglichen Produkten zu ermitteln. Neben der Quantifizierung der Klimarelevanz der Produkte ging es darum, Optimierungspotenziale bei Herstellung und Vertrieb zu identifizieren und die Ergebnisse in Richtung der Konsumenten zu kommunizieren.

      Die Studie „Bestimmung des CO2-Fußabdrucks für Bio-Produkte“ geht zunächst auf die Rahmenbedingungen ein, die für die Beschaffung von Informationen für die Berechnung von Umweltauswirkungen von Alltagsprodukten wirksam sind und welche Spezifika bei Bio-Produkten eine Rolle spielen können. Im Hauptteil werden die Lebenswege der Produkte Darjeeling-Tee und T-Shirt in der Bio-Variante (beim Tee mit Vergleichen zum konventionellen Anbau) und die Ergebnisse der Berechnung der Klimarelevanz detaillreich dargestellt. Zu den Studien...

      Die bislang vorliegenden Studien zu den Wirkungen von Produktlabeln und zu einer möglichen politischen Initiative, das Ausweisen eines PCF-Wertes den Unternehmen verpflichtend vorzuschreiben, kommen zu skeptischen Ergebnissen und Empfehlungen. Es wird konstatiert, dass Produktinformationen von Konsumenten nur selektiv wahrgenommen werden und dass eine plakative Information über ein Label, das nur einen signalisierenden aber keinen wirklichen informatorischen Inhalt habe, eher verwirrt als hilfreich ist. Ziel der Studie "Kundeninformationen über den Product Carbon Footprint von Alltagsprodukten" ist einerseits die genauere Analyse der Erwartungen der Verbraucher bezüglich des Zuschnitts von Kundeninformationen, andererseits die Ermittlung der Motive und Kalküle, mit denen sie die Auswahl von Alltagsprodukten vornehmen. Um diesen Fragen nachzugehen, wurden im Sommer 2011 in den beiden Städten Darmstadt und Bingen jeweils drei Fokusgruppendiskussionen mit Bürgern durchgeführt, an denen insgesamt 43 Personen teilnahmen. Zu den Studien...

      Um den PCF für ein Produkt zu ermitteln, benötigt der Hersteller zu allen Abschnitten im Produktlebensweg Daten zum Ausstoß klimarelevanter Gase. Die Erfahrung zeigt, dass die Akteure in den Produkt-Wertschöpfungsketten oftmals nicht willens oder in der Lage sind, diese Daten bereitzustellen. Für den Hersteller stellt sich dann die Frage, welche (strategischen) Optionen ihm zur Verfügung stehen, die anderen Akteure der Wertschöpfungskette für eine Mitwirkung zu gewinnen. Dies wird ihm umso besser gelingen, je genauer er die jeweils spezifische Anreiz- und Hemmnissituation seiner Partner in der Wertschöpfungskette einschätzen kann. Eine entsprechende Analyse der Akteure liefert der Diskussionsbeitrag "Product Carbon Footprint und die Anreizsituation der Akteure in den Wertschöpfungsketten", der sich auf empirische Befunde stützt, die insbesondere im Rahmen von Interviews mit Verbandsvertretern igewonnen wurden. Zu den Diskussionsbeiträgen...
      (23.1.2014)


    • Zukünftige Entwicklung der privaten Verkehrsausgaben in Deutschland
      aufgrund des demographischen Wandels

      sofia Diskussionsbeitrag
      Deutschland gehört zu jenen Industriestaaten, in welchen der demographische Wandel bereits weit fortgeschritten ist. Das Phänomen einer alternden und – ohne Zuwanderungsbewegungen aus dem Ausland – zugleich schrumpfenden Bevölkerungsentwicklung, welches durch den Anstieg der Lebenserwartung und den Rückgang der Fertilität bedingt ist, betrifft dabei keineswegs nur Industriestaaten wie Deutschland. Die hieraus folgenden demographischen Trends stellen in mehrfacher Hinsicht eine Herausforderung dar.
      Vor diesem Hintergrund widmet sich der Beitrag mit den privaten Verkehrsausgaben einer Konsumgruppe der privaten Haushalte, für welche laut vorliegenden Studien aufgrund der Alterung der Bevölkerung deutliche Veränderungen zu erwarten sind.
      Zu den Diskussionsbeiträgen...
      (9.12.2013)


    • Planspiel Kapitalmarktprognose
      Ein empirischer Vergleich der Prognosekompetenz von Amateuren und Experten

      sofia Studie
      Erfolgreiche Kapitalmarktprognosen sind von herausragender Bedeutung, beispielsweise für Manager aktiver Wertpapierfonds, im Bereich der  Fristentransformation bei Banken oder auch für Anlage- und Investitionsentscheidungen von Unternehmen und Privatpersonen. Dennoch sind sie in der Regel von schlechter Qualität. Zudem weisen sie spezifische Charakteristika auf, wie beispielsweise systematische Fehler oder gegenwartsorientierte Verlaufsanpassungen. Neben den zahlreichen Evaluationen von Expertenprognosen, die zu dieser Feststellung führen, werden immer wieder einzelne Aspekte mit Laborexperimenten überprüft, die jedoch den üblichen Beschränkungen wie dem knappen Zeitbudget und der Frage nach der Übertragbarkeit der Ergebnisse auf die Realität unterworfen sind.
      Vor diesem Hintergrund greift die Studie auf Ergebnisse einer ungewöhnlichen Datenerhebungsmethode zurück: Studierende prognostizieren über ein ganzes Semester hinweg in Form eines Planspiels einen Aktienkurs.
      Zu sofia Studien...
      (9.12.2013)


    • Fracking: Regulierungsbeitrag des Stoffrechts (REACh/CLP)
      Im Rahmen des "Informations- und Dialogprozesses" über Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Fracking-Technologie für die Erdgasgewinnung, initiiert durch ExxonMobil, hat sofia ein Kurzgutachten zum Beitrag des Stoffrechts zur Risikobeherrschung erstellt. Die von dem Unternehmen für den Einsatz vorgesehenen Stoffe wurden anhand der Vorgaben des Stoffrechts geprüft. Die Studie findet sich nunmehr auch im Internetangebot des Dialogprozesses.
      Aus den Ergebnissen lässt sich u.a. festhalten: Nach REACh registrierungspflichtige Stoffe, deren Registrierung ihren Einsatz in racfluids nicht berücksichtigt, dürfen nicht ohne vorherige Stoffsicherheitsbeurteilung und deren Notifizierung gegenüber der ECHA eingesetzt werden. Werden diese Anforderungen nicht eingehalten, steht der Einsatz der Stoffe im Rahmen von Fracking-Projekten entsprechend des Grundsatzes „no data, no market“ im Widerspruch zu den Vorgaben des Stoffrechts. Der Schlusssatz der Ergebnis-Zusammenfassung lautet:
      "Nach dem Grundsatz der „Einheit der Rechtsordnung“ dürfen die Behörden keine Fracking-Projekte zulassen, die nicht im Einklang mit den Vorgaben des Stoffrechts stehen."
      (August 2013)


    • Wie belastet die deutsche Einheit die Länder im bundesstaatlichen Finanzausgleich? Eine finanzwissenschaftliche Analyse anhand des Fallbeispiels Nordrhein-Westfalen
      sofia-Bericht 05

      Die Überlegungen und Untersuchungsergebnisse, die in dem Buch diskutiert werden, richten sich an all jene Leser in Wissenschaft und Politik, die sich mit der Frage beschäftigen,wie die deutsche Einheit die Länder im Finanzausgleich bislang belastet hat. Die Untersuchung kann insofern auch als ein finanzwissenschaftlicher Beitrag zur ebenso regelmäßig wie kontrovers geführten Diskussion um die im bundesstaatlichen Finanzausgleich von einzelnen Ländern zu tragenden (Finanzierungs-)Lasten gelten. weiter zu sofia-Berichten ...
      (30.07.2013)


    • John Maynard Keynes und der Friedensvertrag von Versailles.
      Eine Rekonstruktion aus Sicht der Verhaltensökonomik

      Diskussionsbeitrag
      Mit seiner Bewertung des Versailler Vertrages wurde John Maynard Keynes zu einem der bekanntesten Ökonomen seiner Zeit. Als Mitglied der britischen Verhandlungsdelegation und damit Teilnehmer an den Pariser Friedensverhandlungen kritisierte er schon unmittelbar nach Beendigung der Konferenz den Versailler Vertrag als fehlerhafte Grundlage für eine stabile Nachkriegsordnung. Den Grund hierfür sah Keynes vor allem in den kognitiven Fehlleistungen der verhandelnden Akteure. Daran anknüpfend wird die Logik der Analyse von Keynes aus Sicht der Verhaltensökonomik rekonstruiert. Dabei zeigt sich, dass seine Perspektive in vielfacher Hinsicht im Einklang steht mit den Ergebnissen aktueller verhaltensökonomischer Studien zu den Wahrnehmungsverzerrungen, den Entscheidungsirrtümern sowie der Kontextgebundenheit des Verhaltens von Akteuren in komplexen Handlungssituationen.
      Weiter zu sofia-Diskussionsbeiträge...
      (30.07.2013)

    • Staatsfinanzierung und Verhaltensökonomik –
      Zur Psychologie der Besteuerung (und Verschuldung).
      Erkenntnisstand und finanzpolitische Implikationen

      Studie
      Seit geraumer Zeit gewinnen Erkenntnisse der Verhaltensökonomik gegenüber den Einsichten des traditionellen ökonomischen Ansatzes an Boden. Damit verknüpft ist eine Kritik am neoklassischen Akteursmodell (vollständige Rationalität, Nutzenmaximierung, zeitkonsistente Präferenzen), die sich keineswegs nur auf die Bereiche der Mikro- und Makroökonomik beschränkt. Auch mit Blick auf die Finanzwissenschaft – und hier speziell bezogen auf die finanzwissenschaftliche Steuerlehre in ihrer Ausprägung als Theorie der optimalen Besteuerung – finden sich zunehmend verhaltensökonomische Analysen, die auf die Notwendigkeit einer (zum Teil weitreichenden) Ergänzung oder auch Korrektur des bisherigen Erkenntnisstandes in diesem Bereich hinweisen. Vor diesem Hintergrund liefert der Beitrag einen Überblick über verhaltenswissenschaftliche Studien zu den unterschiedlichen Formen der Staatsfinanzierung (Steuern, Verschuldung, Gebühren und Beiträge) und den sich daraus ableitenden finanzpolitischen Implikationen. Dabei liegt der Schwerpunkt der Betrachtung auf den verhaltensökonomischen Aspekten der Rechtfertigung und Wirkungsanalyse von Steuern sowie der psychologischen Erklärung von Steuerwiderstand, Steuerhinterziehung und Steuermoral.
      Weiter zu sofia-Studien...
      (24.07.2013)


    • Stoffbezogene Umweltqualitätskriterien
      sofia-Bericht 04
      In den verschiedenen umweltrechtlichen Regelwerken (Wasser, Boden, Luft, Chemikalien) gibt es bislang kein einheitliches Vorgehen bei der Bestimmung von stoffbezogenen Umweltqualitätskriterien. Gleichwohl gibt es in manchen Bereichen methodische Übereinstimmungen, aber auch Differenzen in der Ableitung der Grenzwerte, Schwellenwerte etc. Der sofia-Bericht analysiert - ausgehend von der REACH-Verordnung, die als Referenz-Methodik fungiert - die im jeweiligen Regelwerk verankerte Vorgehensweise  („Methodenvergleich“).
      Er ist hervorgegangen aus dem gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut IME für das Umweltbundesamt durchgeführten Projekt „Bestimmung von stoffbezogenen Umweltqualitätskriterien – ein Methodenvergleich von nationalen und internationalen Bewertungsgrundlagen“. weiter zu sofia-Berichten ...
      (08.02.2013)


    • Projekt FORUM
      Projektberichte in anderen Verlagen
      Der Bericht des Projektes "FORUM: Handel mit Flächenzertifikaten - Fachliche Vorbereitung eines überregionalen Modellversuchs" ist nun in der Mediendatenbank des Umweltbundesamtes erhältlich.
      Weiter zu Projektberichte in anderen Verlagen...
      (14.12.2012)


    • Nachhaltige Stadtentwicklung
      am Beispiel des Gewerbegebiets Siekhöhe der Stadt Göttingen

      Diskussionsbeitrag
      Der Diskussionsbeitrag befasst sich mit der fiskalischen Wirkungsanalyse anhand des Beispiels Gewerbegebiet Siekhöhe der Stadt Göttingen. In aller Kürze wird das Leitbild der nachhaltigen Stadtentwicklung und der daraus folgenden nachhaltigen Gewerbegebietsentwicklung dargelegt. Darauf aufbauend stehen die empirisch ermittelten Arbeitsplatzeffekte sowie die fiskalischen Effekte des Gewerbegebiets Siekhöhe über den Betrachtungszeitraum im Mittelpunkt. Daran schließt sich ein Abschnitt mit Handlungsempfehlungen an, der Kriterien für die nachhaltige Gewerbegebietsentwicklung diskutiert. Eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse dient dem Überblick für den schnellen Leser.
      Weiter zu sofia-Diskussionsbeiträge...
      (21.11.2012)


    • Einbindung der neuen Länder in den bundesstaatlichen Finanzausgleich - Eine empirische Schätzung der Einheitslasten der westdeutschen Länder
      Diskussionsbeitrag
      Der Diskussionsbeitrag befasst sich mit dem Begriff "Einheitslasten". Dabei steht die Frage im Zentrum, ob das ökonomische Lastenverständnis sich in der Erfassung reiner Zahlungs-ströme erschöpft oder auch darüber hinausgehende Tatbestände zu berück-sichtigen sind. Darüber hinaus wird in diesem Beitrag ein methodischer Ansatz entwickelt, mit dem die Einheitslasten, die aus dem unmittelbar horizontalen Länderfinanzausgleich resultieren, empirisch quantifiziert werden können.
      Weiter zu sofia-Diskussionsbeiträge...
      (19.10.2012)


    • Regionalökonomische Auswirkungen der unkonventionellen Erdgasförderung (Hydraulic Fracturing)
      Studie
      Der Anlass dieser Vorstudie ist die kontroverse Diskussion über die Gewinnung unkonventionellen Erdgases unter Einsatz der Methode des Hydraulic Fracturing (kurz: Fracking). Um diese Diskussion zu begleiten hat ExxonMobil 2011 einen Informations- und Dialogprozess in Gang gesetzt, der von einem neutralen Expertenkreis begleitet worden ist. In den USA hat sich gezeigt, dass Gemeinden in der Bohr- und Frackingphase von mehr Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen profitieren. Das warf die Frage auf, ob mit ähnlichen Effekten in Deutschland zu rechnen ist. Um darauf eine Antwort zu geben, wurde eine Vorstudie erarbeitet.
      Weiter zu sofia-Studien...
      (03.07.2012)


    • Schumpeter und die Theorie unternehmerischer Innovation -
      Kernaussagen, kritische Abgrenzung zu anderen Ansätzen sowie Bausteine für eine Weiterentwicklung

      Diskussionsbeitrag
      Im vorliegenden Beitrag wird zum einen gezeigt, dass die an Schumpeters Entwicklungstheorie anknüpfenden Ansätze durch Unvollständigkeiten oder Inkonsistenzen gekennzeichnet sind. Als Konsequenz daraus wird zum anderen der Versuch unternommen, Bausteinen für die Weiterentwicklung einer Theorie unternehmerischer Innovation zu identifizieren, die dem Schumpeterschen Ansatz folgt, zugleich aber auch darin enthaltene Schwachstellen und Ungenauigkeiten (wenngleich nicht vollständig) zu korrigieren versucht.
      Weiter zu sofia-Diskussionsbeiträge...
      (03.07.2012)


    • Finanzausgleichsbedingte Einheitslasten der Länder – eine empirische Quantifizierung am Beispiel des Landes Nordrhein-Westfalen
      Diskussionsbeitrag
      Der Diskussionsbetrag befasst sich mit der finanzwissenschaftlichen Bestimmung der finanzausgleichsbedingten Einheitslasten. Im Zentrum steht die Frage, ob das ökonomische Lastenverständnis sich in der Erfassung reiner Zahlungsströme erschöpft oder auch darüber hinausgehende Tatbestände zu berücksichtigen sind. Zum anderen wird in diesem Beitrag am Fallbeispiel der finanzausgleichsbedingten Einheitslasten des Landes Nordrhein-Westfalen ein methodischer Ansatz entwickelt, mit dem Einheitslasten empirisch quantifiziert werden können.
      Weiter zu sofia-Diskussionbeiträge.
      (25.05.2012)


    • Evaluation von Gebrauch und Wirkung der Verbandsklagemöglichkeiten nach dem Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz (UmwRG)
      Forschungsprojekt
      Das gemeinsam von der Sonderforschungsgruppe Institutionenanalyse (sofia) und dem Öko-Institut im Auftrag des UBA durchgeführte Projekt untersucht die Effektivität von Verbandsklagen nach dem UmwRG. Hierzu wird erstmalig untersucht, inwieweit die Klage - und auch bereits die Klagemöglichkeit - Einfluss auf die stärkere Berücksichtigung von Umweltbelangen hat. Zudem liegt der Untersuchung eine vollständige Erhebung der bisherigen Verbandsklagepraxis nach UmwRG zugrunde.
      Weiter zum Projekt...
      (10.02.2012)


    • Städteforschung: Stadt als Gegenstand interdisziplinärer Forschung - nur ein einfacher Perspektivwechsel?
      Diskussionsbeitrag
      Der Diskussionsbeitrag „Städteforschung“ entstand im Rahmen des LOEWE-geförderten Forschungsschwerpunkts „Eigenlogik der Städte“. Er macht Vorschläge, wie andere Disziplinen an das Stadt- und Raumsoziologische Konzept der „Eigenlogik der Städte“ methodisch anschließen könnten. Dabei baut er auf einen Akteur- bzw. institutionenorientierten Ansatz.
      Weiter zu sofia-Diskussionsbeiträge.
      (15.12.2011)

     

    • Nanomaterialien in REACh. Fördert die Registrierung Innovationen für Nachhaltigkeit durch Nanomaterialien?
      Diskussionsbeitrag
      Die im Titel gestellte Frage beantwortet der Diskussionsbeitrag durch eine rechtswissenschaftliche Untersuchung der REACh-Vorschriften und eine darauf aufbauende Analyse der Anreiz- und Hemmnissituation potentieller Registranten von Nanomaterialien. Zudem kann sich der Beitrag auf erste Ergebnisse einer Unternehmensbefragung stützen. Die Untersuchung entstand im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts ReSINa.
      Weiter zu sofia-Diskussionsbeiträge und zur Projekt-Seite.
      (15.12.2011)

     

    • Zukunftsperspektiven der Elektromobilität – Treibende Faktoren und Hemmnisse in ökonomischer Sicht
      Diskussionsbeitrag
      Vor dem Hintergrund einer steigenden Aufmerksamkeit für das Thema "Elektromobilität" und den ambitionierten Zielen von Ländern wie Österreich und Deutschland bezüglich des künftigen Anteils von Elektrofahrzeugen am gesamten PKW-Fahrzeugbestand, versucht der Diskussionsbeitrag eine ökonomische Antwort auf die Frage zu geben, ob die verschiedenen Formen von Elektromobilität eine realistische Chance haben, in den nächsten Jahren nennenswerte Marktanteile zu gewinnen.
      Weiter zu sofia-Diskussionsbeiträge.
      (08.12.2011)

     

    • Vier Jahre REACh – eine Zwischenbilanz
      so lautete der Titel des Vortrags von Martin Führ auf dem 
      27. Trierer Kolloquium zum Umwelt- und Technikrecht am 1. und 2. September. Unter Berücksichtigung des Berichts der ECHA nach Art. 117 Abs. 2 REACh sowie der "Abschließenden Bewertung" der Europäischen Kommission zum Sechsten Umweltaktionsprogramm der Europäischen Gemeinschaft zog er eine - überwiegend positive - Zwischenbilanz der Anfangsphase der Implementierung und wagte aus der Perspektive des Jahres 2020 einen "Rückblick" auf die nächsten beiden Implementationsphasen.
      Weitere Informationen: Thesenpapier und die Folien zum Vortrag 
      (07.09.2011)

     

    • Intellectual Property versus soziale Interessen von Entwicklungsländern - Das Patentrecht und seine Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit
      Studie
      Die Studie von Claudia Fricke befasst sich mit dem Einfluss des Patentrechts auf die Ernährungssicherheit. Die zentrale Frage ist hierbei, ob Patente auf genverändertes Saatgut die Ernährungssicherheit gefährden. Aufbauend auf der Einordnung pflanzengenetischer Ressourcen sowie der Ernährungssicherheit in den internationalen Rechtsrahmen erfolgt die Analyse des rechtlichen Konfliktes anhand von Beispielen des Einsatzes Geistiger Eigentumsrechte in der Landwirtschaft.  Die Untersuchung formuliert Lösungsmodelle und betrachtet deren Eignung anhand von Fallstudien in Brasilien und China. Ziel ist es, eine Gestaltungsempfehlung abzuleiten, die es möglich macht, bei der Patentierung von Saatgut die Ernährungssicherheit in Entwicklungsländern zu gewährleisten. Die Studie wurde im Rahmen einer Diplomarbeit im Studiengang Informationsrecht der Hochschule Darmstadt erstellt.

      Weiter zu sofia-Studien (Veröffentlichungen -> sofia Studien -> Studien 2011); (10.07.2011)

       

    • NanoDialog 2009-2011 Abschlusskonferenz                                                                    Am 02. Februar 2011 fand in Berlin die Abschlusskonferenz zum NanoDialog 2009 – 2011 statt. Die NanoKommission stellte ihren Endbericht vor, benannte die wichtigsten Ergebnisse und sprach Empfehlungen zum verantwortungsvollen Umgang mit Nanomaterialien aus.
      Die NanoKommission steht für einen Stakeholderdialog in dem Vertreter aller Gesellschaftsbereiche – etwa Wissenschaft, Verbraucher- und Umweltverbände, Industrie, Behörden und Kirchen – ihre Positionen austauschten. Es wurden 4 interdisziplinär besetzte Themengruppen gebildet, welche sich unter anderem mit den Kriterien zur vorläufigen Einschätzung von Nanomaterialien hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Mensch und Umwelt oder ihrer Regulierung befassten.
      sofia-Leiter Prof. Dr. Martin Führ war Mitglied in der Themengruppe 3, die sich mit der Überprüfung der Regulierung von Nanomaterialen und Nanoprodukten beschäftigte und einen stakeholderübergreifenden Konsens etwa bezüglich vorzunehmender Änderungen der „Chemikalienverordnung“ REACh erreichte.
      Der Endbericht der NanoKommission sowie die einzelnen Berichte der Themengruppen sind unter folgendem Link zu finden:
      www.bmu.de/chemikalien/nanotechnologie/nanodialog/doc/46552.php

      Die Sonderforschungsgruppe Institutionenanalyse - sofia engagiert sich in diesem Themenfeld darüber hinaus durch verschiedene Projekte zur Regulierung von Nanomaterialien.
      So verfolgt das aktuelle sofia-Projekt ReSINa die Forschungsfrage, wie die Regulierung von Gentechnik, Chemikalien und Nanotechnologien gestaltet sein müsste, damit sich unternehmensseitige Innovationen bereits im Entwicklungsprozess am Ziel der Nachhaltigkeit von Produkten und Prozessen orientieren. Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.
      Ferner wurde bereits im Jahre 2006 zusammen mit dem Öko-Institut und im Auftrag des Umweltbundesamts das Rechtgutachten Nanotechnologien (ReNaTe) erstellt. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier. (04.02.2011)

       

    • Auftakt Projekt "Biopatente in der Tierzucht"
      Forschungsprojekt
      Am Montag den 10.01.2011 traf sich der Projektbeirat zu seiner ersten Sitzung in Darmstadt. Das im Auftrag der BLE durchgeführte Projekt "Biopatente in der Tierzucht" befasst sich mit der Frage der Anwendbarkeit des Patentrechts  auf die konventionelle Tierzucht. 
      Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.
      (11.01.2011)

       

    • Das Spannungsfeld zwischen Datenschutzanforderungen und dem Aufbau und Betrieb eines internen Kontrollsystems - Die Zulässigkeit von automatischen Datenanalysen aus der Sicht eines IT-Dienstleistungsunternehmens
      Studie
      Die Studie von Julian Schenten befasst sich mit der zentralen Frage, welche Maßnahmen ein deutscher, auch in den U.S.A. operierender und börsennotierter IT-Dienstleistungskonzern in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft durchführen kann und muss, um sowohl den deutschen und amerikanischen Anforderungen an Corporate Governance und Compliance als auch den Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts – insbesondere § 32 BDSG – gerecht zu werden.
      Am Beispiel der datenschutzrechtlichen Überprüfung einer automatischen Datenanalyse zur Verhinderung von Wirtschaftsdelikten wird eine umfassende Abwägung der Interessen der Unternehmensleitung auf der einen und jenen der Beschäftigten auf der anderen Seite durchgeführt, die unter anderem die Rechtsprechung des BVerfG und ebenso die Vorgaben der EU berücksichtigt. Im Ergebnis wird dem Leser eine Anleitung an die Hand gegeben, mit deren Befolgung er beiden entgegenstehenden Interessen zur Genüge Rechnung trägt.
      Die Studie wurde im Rahmen einer Diplomarbeit im Studiengang Informationsrecht der Hochschule Darmstadt erstellt.

      Weiter zu sofia-Studien (Veröffentlichungen -> sofia Studien -> Studien 2010); (10.11.2010).


    • Praxishandbuch REACH
      Buchveröffentlichung
      Im Dezember 2010 erscheint das Praxishandbuch REACH, herausgegeben von Prof. Martin Führ, im Carl Heymanns Verlag. Das Handbuch erläutert in 28 Kapiteln die einzelnen REACH-Mechanismen, wobei der Schwerpunkt auf den praxisrelevanten Aspekten und den Vollzugsfragen liegt. Eingehend erläutert werden auch eventuelle Sanktionen und Rechtsmittel. Hervorzuheben sind außerdem Kapitel zu Nano-Materialien, zum Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen sowie zu den Sorgfaltspflichten der Unternehmensleitung und den ökonomischen Anreizen für die Unternehmen aus REACH. Mehr dazu... (Veröffentlichungen -> Bücher in anderen Verlagen)
      (08.10.2010)


    • The European Impact Assessment and the Environment
      Buchveröffentlichung
      In der Reihe "Ökonomische Analyse des Rechts" veröffentlicht der Springer Verlag die englischsprachige Publikation "The European Impact Assessment and the Environment". In 30 Fallstudien wird die Qualität von Umweltverträglichkeitsprüfungen analysiert. Vor diesem Hintergrund werden Defizite und Verbesserungsmöglichkeiten diskutiert.  Darüber hinaus liefert das Buch eine verständliche Übersicht der europäischen Praxis. Mehr dazu... (Veröffentlichungen -> Bücher in anderen Verlagen)
      (02.09.2010)

     

    • Naturschutzförderung und Regionalentwicklung
      Beiträge zur Tagung "Naturschutzförderprojekte und und Nachhaltigkeit" vom 17. bis 18. Februar 2010 in Göttingen
      Buchveröffentlichung

      Diesem Band liegt eine gemeinsame Tagung zugrunde, die im Rahmen des vom BMBF geförderten und vom BMU fachlich begleiteten Forschungsvorhabens "Grünes Band - Modellregion für Nachhaltigkeit" in Göttingen durchgeführt wurde. Die Beiträge in diesem Band zeigen eine breite Diversität, weil sie sowohl aus der Wissenschaft als auch aus der Praxis kommen. Dabei zeigt sich, dass der Naturschutz längst die frühere Wagenburgmentalität hinter sich gelassen hat und stattdessen versucht, das Potenzial des Naturschutzes für die Regionalentwicklung aufzuzeigen.
      Herausgegeben von Kilian Bizer und Ulrich Harteisen, Verlag Sonderforschungsgruppe Institutionenanalyse - sofia, sofia Berichte sb03, ISBN: 978-3-341627-01-7, 132 Seiten, broschiert.
      Bibliographische Angaben zum Buch (Veröffentlichungen -> sofia Berichte) (17.06.2010).


    • Nachfrageorientiertes Nutzungszyklus-Management - Konzeptionelle Überlegungen für das Flächensparen in Stadt und Region
      Buchveröffentlichung
      Das Nachfrageorientierte Nutzungszyklus-Management (NZM) bietet ein Konzept, um die Attraktivität der Quartiere zu erhöhen. Das Besondere ist der präventive Strategieansatz: Das NZM umfasst Instrumente wie Monitoring, Wanderungsmotivbefragung, Scoringmethode und Neighbourhood Branding sowie Vorschläge zum Vorgehen.
      Herausgegeben von Kilian Bizer, Christoph Ewen, Jörg Knieling, Immanuel Stieß, Verlag Dorothea Rohn, ISBN: 978-3-939486-40-4, 320 Seiten, 36,- Euro, broschiert.
      Informationen zur Neuerscheinung (PDF, 108 kb).
      Mehr Informationen zum Forschungsprojekt NZM auf dieser Homepage (Projekte -> Abgeschlossene Projekte) (21.05.2010).


     

    • Gesetzesfolgenabschätzung in der Anwendung
      Buchveröffentlichung
      Die Folgen neuer oder veränderter Gesetze vor ihrer Verabschiedung in systematischer Weise in den Blick zu nehmen, sollte im Rechtsstaat eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Als Anforderung an den "Legisten" ist die Gesetzesfolgenabschätzung dementsprechend in vielen
    • Geschäftsordnungen verankert. Dies führt aber nicht automatisch zur reibungslosen Umsetzung in der Gesetzgebungspraxis. Dieses Buch analysiert die Erfahrungen und zeigt (inter)nationale Entwicklungstendenzen auf.
      Herausgegeben von Dipl.-Vw. Stephan Hensel, Prof. Dr. Kilian
      Bizer, Prof. Dr. Martin Führ und Dr. Joachim Lange
      2010, 341 S., brosch., 69,– €, ISBN 978-3-8329-4486-5
      (Interdisziplinäre Studien zu Recht und Staat, Bd. 48)
      Weitere Informationen in "Bücher in anderen Verlagen" (Veröffentlichungen -> Bücher in anderen Verlagen); (03.03.2010).

     

    • Ökonomische Instrumente der EG Wasserrahmenrichtlinie
      Studie
      Der Diskussionsbeitrag  "Ökonomische Instrumente der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie" von Günther Kusterer analysiert die impliziten ökonomischen Instrumente der  EG Wasserrahmen-Richtlinie (WR-RL). Denn diese legen letztendlich auch die Grundlagen für die Beurteilung der expliziten ökonomischen Instrumente. Im Mittelpunkt der Analyse stehen
      • Kostendeckung nach Artikel 9 WRRL
      • Kosteneffizienzermittlung und Maßnahmenkosten nach Artikel 11 WRRL
      • Inanspruchnahme von Ausnahmetatbeständen nach Artikel 4 WRRL
      Bei der vorliegenden Untersuchung handelt es sich im Wesentlichen um eine theoretische Untersuchung, die neuere wissenschaftliche Literatur- und Forschungsergebnisse zum Thema auswertet und diese auf den Untersuchungsgegenstand (WR-RL) bezieht. Sie wurde im Rahmen einer Masterthesis an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaft, Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel im Fachbereich Wirtschaft erstellt
      Weiter zu sofia-Studien (Veröffentlichungen -> sofia Studien -> Studien 2010); (03.03.2010).

     

    • Rechtsstellung Europäischer Agenturen
      Diskussionsbeitrag
      Der Diskussionsbeitrag "Die Rechtsstellung Europäischer Agenturen" von Annika Michelle Selzer  ist nun online verfügbar.
      Der Beitrag wurde im Rahmen einer Diplomarbeit an der Hochschule Darmstadt erstellt. Er befasst sich mit der Rechtsstellung europäischer Agenturen und befasst sich zum einen mit der Frage der nicht eindeutig geregelten Rechtsgrundlage von Agenturgründungen und zum anderen mit der Frage der Entscheidungsbefugnissen Europäischer Agenturen.
      Der Beitrag analysiert die Problemfelder und zeigt die regulatorischen Schwachstellen auf, um daraufhin Lösungsansätze zu entwickeln.
      Weiter zum sofia-Diskussionsbeitrag (Veröffentlichungen -> sofia Diskussionsbeiträge -> Beiträge 2010); (22.01.2010).


    • Start des europäischen Projekts SEBEROC
      Forschungsprojekt
      Im Verbund mit 4 weiteren europäischen Partnern beginnt die sofia Mitte Januar 2010 mit dem Forschungsvorhaben „Simulation and Evaluation of Better Regulation of Converging Technologies“ (SEBEROC). Hierbei steht die Frage im Mittelpunkt ob es gelingen kann über eine Bürgerbeteiligungen und intensiven Konsultationen mit Nicht-Regierungs Organisationen Impulse im Sinne der europäischen Better Regulation Initiative zu setzen. Mehr zu dem Projekt finden Sie hier … (Projekte -> laufende Projekte); (15.01.2010)

     

    • LOEWE-Workshop „Herausforderungen des Städtevergleichs“
      Der interne Workshop des LOEWE-Schwerpunktes "Eigen-Logik der Städte" führte am
      11. Dezember 2009 in der Hochschule Darmstadt etwa 60 Forschende des LOEWE-Schwerpunktes zusammen. Folgende Fragen standen im Mittelpunkt: Wie kann man Städte vergleichen? Was machen wir, wenn wir Städte vergleichen?
      Ziel der Veranstaltung war es, Elemente für einen Methodenbaukasten zu sammeln. Mehr zum LOEWE-Schwerpunkt und den Beiträgen von sofia finden sich hier ....; (11.12.2009).

    • Nanomaterials on the market:
      What regulators need to know
    • Die Präsentation zum Vortrag "Does REACH provide the necessary answers? What is and is not covered by REACH" von Prof. Dr. Martin Führ findet sich unter der Rubrik Vorträge und Tagungen
      Die von der Europäischen Kommission durchgeführte Veranstaltung am  9. Oktober 2009 widmete sich u.a. folgenden Aspekten:
      - Welche Informationen sind vorhanden?
      - Ist REACh ausreichend? (Vortrag Führ)
      - Gibt es einen Bedarf das Berichtswesen zu stärken?
      Weitere Informationen finden sich auch unter www.nanomaterialsconf.eu; (15.10.2009).

     

    • REACh und Normung
      In einer Studie für die "Koordinierungsstelle Umweltschutz im DIN" untersuchen Prof. Dr. Bernd Steffensen und Dipl. Informationsjurist Christian Jäger (FH) die Frage, inwieweit das Instrument der technischen Normung Unternehmen Möglichkeiten bietet, um die Anforderungen zu erfüllen, die sich aus dem neuen europäischen Chemikalienrecht ergeben.
      Die Ergebnisse der Studie „REACh und Normung“ liegen nun in veröffentlichter Form unter sofia-Studien vor (08.10.2009).


    • Neuer Artikel zum Forschungsprojekt:
      Neue Ansätze der Risikokommunikation vor dem Hintergrund von REACh, GHS und Nanotechnologie

      Ein Artikel zum Forschungsprojekt "Neue Ansätze der Risikokommunikation vor dem Hintergrund von REACh, GHS und Nanotechnology" (RiKoReNa), der im "CHEManager" erschienen ist, kann nun heruntergeladen werden.
      Der Artikel befindet sich unter der "Weitere Dokumente und Veröffentlichungen" auf der Projektsite der sofia-Homepage;  (17.09.2009).

     

     

    • Fachworkshop Nummer 7: Nutzung der REACh-Informationen für andere sektorale Vollzugsaufgaben 
      Das Umweltrecht knüpft – auch außerhalb des Chemikalienrechts – an verschiedenen Stellen an Stoffeigenschaften an. Zu nennen sind etwa die Gefährdungsklassen des Wasserrechts, die TA Luft (beispielsweise in Nr. 5.2.7). aber auch die Störfall-Verordnung (siehe die Stoffliste in Anhang I). Hier und an anderen Stellen nimmt das Umweltrecht auf die Ergebnisse des Stoffrechts – etwa zur Einstufung und Kennzeichnung – Bezug.
      Welche Veränderungen sich hier durch die im Rahmen von REACh generierten Informationen zu erwarten sind und in welcher Weise dies den Vollzug des sonstigen Umweltrechts (Anlagenrecht, Wasserrecht, Abfallrecht) unterstützen kann, soll in dem Fachworkshop aufgezeigt und mit Vollzugspraktikern diskutiert werden.
      Themen: Stoffwirkungen: Bewertung der Immissionen, Stofffreisetzung: Begrenzung der Emissionen, Zugang zu Stoffdaten (einschließlich der REACh-Informationen), Arbeitsgruppen: Nutzung der REACh-Informationen in Zulassungsverfahren sowie bei Monitoring, Dokumentation und Überwachung.
      Veranstalter: Umweltbundesamt, mit Unterstützung durch Adelphi Research, Ökopol, Öko-Institut e.V., Freiburg und sofia, Darmstadt
      Ort: Hochschule Darmstadt, Haardtring 100, 64295 Darmstadt
      Datum: 16.09.2007
      Zeit: 09.45 - 16.15
      Teilnehmer: ca. 30-40 (Bitte beachten Sie die besonderen organisatorischen Bedingungen der Veranstaltung auf der u.g. Website)
      Weitere Informationen sowie das Programm und Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter www.reach-konferenz.de; (26.08.2009)

     

     

    • Evaluation des UVP-Gesetzes des Bundes
      Zum sofia Bericht sB 01 - "Evaluation des UVP-Gesetzes des Bundes - Auswirkungen des UVPG auf den Vollzug des Umweltrechts und die Durchführung von Zulassungsverfahren für Industrieanlagen und Infrastrukturmaßnahmen" von Martin Führ, Kilian Bizer, Andreas Mengel, Jaqui Dopfer, Susanne Schlagbauer, Nils Bedke, Frank Belzer, Simone von Kampen, Detlef Kober et al. steht nun eine Kurzinformation bereit, die auch die Bestellmöglichkeiten beinhaltet.
      Kurzinformation: "Evaluation des UVP-Gesetzes des Bundes" (48 KB)

      Siehe auch Projektseite auf sofia-darmstadt.de; (08.05.2009).

     

    • EU beruft Prof. Dr. Martin Führ in Chemie-Agentur
      Prof. Dr. Martin Führ von sofia Darmstadt wurde kürzlich durch die Europäische Kommission in den Verwaltungsrat der Europäischen Agentur für chemische Stoffe (ECHA) mit Sitz in Helsinki berufen.
      Die Ernennung von Führ durch die Europäische Kommission erfolgte auf Vorschlag der Nichtregierungsorganisationen aus den Bereichen Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz.
      Siehe auch Pressemitteilung der Hochschule Darmstadt vom 24.04.2009; (28.04.2009).

     

    • Stadtforschung: „Eigenlogik der Städte“ 
      Die hessische „Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz - LOEWE“ fördert den LOEWE-Schwerpunkt „Eigenlogik der Städte“ der TU Darmstadt mit Beteiligung der Sonderforschungsgruppe Institutionenanalyse (sofia) der Hochschule Darmstadt. Mehr unter LOEWE-Schwerpunkt "Eigenlogik der Städte";  (10.03.2009).

     

    • Neue Buchreihe "sofia Berichte"
      Der sofia Verlag veröffentlicht eine neue Buchreihe mit dem Titel "sofia Berichte". Weitere Informationen zu der Buchreihe, sowie die ersten Veröffentlichungen finden Sie unter (Veröffentlichungen -> sofia Berichte): sofia Berichte; (10.03.2009).

     

    • Die Evaluierung des UVPG des Bundes im Auftrag des UBA/BMU ist abgeschlossen. Der Ergebnisse liegen als Buch vor:
      Führ, M.; Bizer, K.; Mengel, A.; Dopfer, J.; Schlagbauer, S.; Bedke, N.; Belzer, F.; von Kampen, S.; Kober, D. et al.:
      Evaluation des UVP-Gesetzes des Bundes - Auswirkungen des UVPG auf den Vollzug des Umweltrechts und die Durchführung von Zulassungsverfahren für Industrieanlagen und Infrastrukturmaßnahmen. 
      sofia Berichte sB 01, Darmstadt 2009. ISBN: 978-3-941627-00-0  (download 3.897 KB)
      Mehr dazu ...

     

    • Update: Forschungsprojekt "clima-pro"
      Zum Forschungsprojekt "clima-pro", das sich thematisch mit der "Entwicklung von Instrumenten zur Verbesserung des Marktzuganges deutscher Unternehmen bei Umwelt- und Klimaschutzprojekten in Schwellenländern" befasst, ist eine Homepage unter http://www.clima-pro.de/ eingerichtet worden. Weitere Informationen über das Projekt können Sie auch auf der sofia-Hompage einsehen (sofia-Informationen zu clima-pro); (12.02.2009).


    Buchveröffentlichungen

    • Führ, M. (Hrsg.):
      Praxishandbuch REACH
      1. Auflage 2011 (Carl Heymanns), ISBN 978-3-452-27377-2, mehr ...


    • Bizer, K.; Lechner, S.; Führ, M. (Hrsg.):
      The European Impact Assessment and the Environment
      2010 (Springer), ISBN 978-3-642-11669-8, mehr ...


    • Bizer, K.; Ewen, C.; Knieling, J.; Stieß, I. (Hrsg.):
      Nachfrageorientiertes Nutzungszyklus-Management - Konzeptionelle Überlegungen für das Flächensparen in Stadt und Region
      Detmold 2010 (Rohn), ISBN 978-3-939486-40-4, mehr ...


    • Hensel, S.; Bizer, K.; Führ, M.; Lange, J. (Hrsg.):
      Gesetzesfolgenabschätzung in der Anwendung
      Perspektiven und Entwicklungstendenzen
      Baden-Baden 2010 (Nomos), ISBN 978-3-8329-4486-5, mehr ...


    • Bizer, K.; Ewen, C.; Knieling, J.; Stieß, I. (Hrsg.):
      Zukunftsvorsorge in Stadtquartieren durch Nutzungszyklus-Management - Qualität entwickeln und Flächen sparen in Stadt und Region
      Detmold 2009 (Rohn), ISBN 978-3-939486-31-2, mehr ...


    • Steffensen, B.; Below, N.; Merenyi, S.:
      Neue Ansätze zur Risikokommunikation vor dem Hintergrund von REACH, GHS und Nanotechnologie. 
      sofia Berichte sB 02, Darmstadt 2009. ISBN: 978-3-933795-93-1
      Mehr zur neuen Buchreihe "sofia Berichte"


    • Führ, M.; Bizer, K.; Mengel, A.; Dopfer, J.; Schlagbauer, S.; Bedke, N.; Belzer, F.; von Kampen, S.; Kober, D. et al.:
      Evaluation des UVP-Gesetzes des Bundes - Auswirkungen des UVPG auf den Vollzug des Umweltrechts und die Durchführung von Zulassungsverfahren für Industrieanlagen und Infrastrukturmaßnahmen, sofia Berichte sB 01, Darmstadt 2009 (Eigenverlag). ISBN: 978-3-941627-00-0. 

     

    • Umweltrecht und Umweltwissenschaft
      Festschrift für Eckard Rehbinder
      Führ, M./ Wahl, R./Wilmowsky, P.v. (Hrsg.), Berlin 2007 (Erich Schmidt), 864 Seiten
      ISBN 978-3-503-10008-8,  mehr ...

     

    • Environmental law and policy at the turn to the 21st century Umweltrecht und -politik an der Wende zum 21. Jahrhundert
      (liber amicorum Betty Gebers)
      Thomas Ormond / Martin Führ / Regine Barth (eds.), Berlin 2006 (Lexxion), 334 pp.
      ISBN: 978-3-936232-77-6, more ...

     

    • Cluster und Wettbewerbsfähigkeit von Regionen - Erfolgsfaktoren regionaler Wirtschaftsentwicklung
      Cernavin, O./Führ, M./Kaltenbach, M./Thießen, F. (Hrsg.), Interdisziplinäre Beiträge zur regionalen Wirtschaftsforschung, Berlin 2005 (Duncker & Humblot), 153 Seiten
      ISBN 978-3-428-11837-3

     

    • Weiche Standortfaktoren - Erfolgsfaktoren regionaler Wirtschaftsentwicklung
      Cernavin, O./Führ, M./Kaltenbach, M./Thießen, F. (Hrsg.), Interdisziplinäre Beiträge zur regionalen Wirtschaftsforschung, Berlin 2005 (Duncker & Humblot), 181 Seiten
      ISBN: 978-3-428-11762-8

     


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